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	<title>Daniel Florian</title>
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	<description>Politik - Medien - Wissenschaft</description>
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		<title>Gorbatschow, Putin und die Perestroika</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 13:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA["Der Untergang der UdSSR war die gr&#246;&#223;te geopolitische Katastrophe des 21. Jahrhunderts" - dieses Zitat wird Wladimir Putin oft vorgehalten. Jetzt bekommt Putin R&#252;ckhalt von Michail Gorbatschow: "Wir h&#228;tten den Untergang der UdSSR vermeiden m&#252;ssen", sagt er.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/07/12/gorbatschow-putin-und-die-perestroika/" title="Permanent link to Gorbatschow, Putin und die Perestroika"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/07/100712_perestroika.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Gorbatschow, Putin und die Perestroika" /></a>
</p><p>&#8220;Der Untergang der UdSSR war die gr&#246;&#223;te geopolitische Katastrophe des 21. Jahrhunderts&#8221; &#8211; dieses Zitat von <a id="aptureLink_rXxtHtz7Bq" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir%20Wladimirowitsch%20Putin">Wladimir Putin</a> fehlt in keinem Portrait oder gr&#246;&#223;erem Artikel &#252;ber den ehemaligen russischen Pr&#228;sidenten und heutigen Premierminister. Oft dient das Zitat als Beleg, dass Putin immer noch im Denken des sowjetischen Geheimdienstes <a id="aptureLink_Y5EGh9Dr8x" href="http://de.wikipedia.org/wiki/KGB">KGB</a> verhaftet sei, dass er der Sowjetunion nachtrauere und eine neo-imperialistische Politik Russlands in den Nachfolgestaaten der UdSSR verfolge.</p>
<p>Andere &#8211; zu denen ich mich auch z&#228;hle &#8211; glauben, dass das bekannte Putin-Zitat weniger ideologisch, sondern pragmatisch gemeint war. Das Erbe der Sowjetunion wirft schlie&#223;lich auch heute noch einen Schatten auf das moderne Russland. Diese Interpretation bekam k&#252;rzlich R&#252;ckenwind durch ein bemerkenswertes <a id="aptureLink_tkwTuVA8wm" href="http://www.independent.co.uk/news/people/profiles/mikhail-gorbachev-russias-elder-statesman-still-at-home-with-power-1993279.html">Interview</a>, das <a id="aptureLink_RWfbKBxqbT" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michail%20Sergejewitsch%20Gorbatschow">Michail Gorbatschow</a> mit dem britischen <em>Independent</em> f&#252;hrte. Darin &#228;u&#223;ert sich Gorbatschow selbstkritisch &#252;ber das Ende der Sowjetunion:</p>
<blockquote><p>But for the collapse of the Soviet Union, he also blames himself. In the end, he says, &#8220;we&#8221; – and I think he means his small band of Kremlin reformers here – &#8220;should have prevented it&#8221;. He goes on: &#8220;Mostly, though, I reproach myself, even today.&#8221; &#8220;We called free elections, carried out political reforms, tried to build a modern Parliament&#8230; and the reality was that the Communist nomenklatura could not withstand the test of democracy and freedom.&#8221; </p></blockquote>
<p>Sicherlich, man kann dar&#252;ber streiten, ob der Untergang der Sowjetunion tats&#228;chlich die &#8220;gr&#246;&#223;te&#8221; Katastrophe des 20. Jahrhunderts gewesen ist &#8211; gr&#246;&#223;er noch als die beiden Weltkriege, die Explosion der Atombomben in Hiroshima und Nagasaki oder die <a id="aptureLink_tR2kudiCw3" href="http://www.danielflorian.de/2008/02/03/die-unbekannte-geschichte-des-chairman-mao/">gr&#246;&#223;te von Menschen provozierte Hungersnot der Geschichte</a>. Dennoch: das pl&#246;tzliche Ende der UdSSR war ein ungeheurer Einschnitt in der Geschichte Russlands. Eine graduelle Transformation der UdSSR, so Gorbatschow, h&#228;tte 20 oder 30 Jahre gedauert &#8211; Zeit, die er nicht hatte. Mit den Folgen der von <a id="aptureLink_pVVdRaMnyf" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Boris%20Nikolajewitsch%20Jelzin">Boris Jelzin</a> eingeleiteten &#8220;Schocktherapie&#8221; (Gorbatschow) muss die russische F&#252;hrung noch heute leben.</p>
<p>Disclaimer: die russische Pr&#228;sidialverwaltung ist einer meiner Mandanten bei <a id="aptureLink_40MY1qcq0T" href="http://www.dimap-communications.de/">dimap communications</a>. Dieser Post spiegelt meine pers&#246;nliche Meinung wieder.</p>
<p>Foto: Anne Tiebel, all rights reserved.</p>
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		<title>Die Revolution beginnt in Bellevue</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 17:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[17. Legislaturperiode]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn am kommenden Mittwoch die Bundesversammlung in Berlin zusammenkommt, geht es nicht nur um die Zukunft der Regierung Merkel, sondern auch um die Frage, welchen Einfluss Parteien in unserem Staat haben sollen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/06/28/die-revolution-beginnt-in-bellevue/" title="Permanent link to Die Revolution beginnt in Bellevue"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/06/100626_gauck.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Die Revolution beginnt in Bellevue" /></a>
</p><p>Wenn am kommenden Mittwoch die <a id="aptureLink_td1FVByXmg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesversammlung%20%28Deutschland%29">Bundesversammlung</a> in Berlin zusammenkommt, geht es nicht nur um die Zukunft der Regierung Merkel, sondern auch um die Frage, welchen Einfluss Parteien in unserem Staat haben sollen. Mit <a id="aptureLink_4SoYyrBSyW" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian%20Wulff">Christian Wulff</a> hat die Regierungskoalition einen Mann als Kandidaten bestellt, der f&#252;r den alten Parteienstaat steht, w&#228;hrend <a id="aptureLink_6M5xodsmLC" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim%20Gauck">Joachim Gauck</a> ein offeneres System symbolisiert, in dem das Parteibuch nicht alleine entscheidend f&#252;r politischen Erfolg ist.</p>
<p>Die Bundesversammlung wird dadurch zu einem Kristallisationspunkt f&#252;r die Probleme unseres Parteienstaates, die sp&#228;testens seit 2002 immer deutlicher werden: w&#228;hrend die Anzahl der Nichtw&#228;hler immer weiter steigt, gelingt es den Volksparteien immer seltener, ausreichend W&#228;hler f&#252;r sich zu gewinnen, um eine stabile Koalition zu bilden. Die Folge: Gro&#223;e Koalitionen wie im Bund 2005 oder instabile Regierungen wie die neue Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, in der jeder Abweichler die Regierung st&#252;rzen kann.</p>
<p>Dazu kommt die <a id="aptureLink_0VW2fADNkD" href="http://www.handelsblatt.com/wut-auf-regierung-deutschlands-unternehmer-politisch-heimatlos;2608728">Ern&#252;chterung nach den ersten Monaten der schwarz-gelben Regierung</a>: als Traumkoalition gestartet, zeigte sich die Regierung in den ersten Wochen ausgesprochen z&#246;gerlich und danach von Grund auf zerstritten &#252;ber wesentliche Reforvorhaben. Die Parteien suchen nach neuen gesellschaftlichen Koalitionen: die SPD wirbt um die CDU, die wiederum ein Auge auf die Gr&#252;nen geworfen hat.</p>
<p>Dass SPD-Parteichef <a id="aptureLink_f1IVdHSZBc" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmar%20Gabriel">Sigmar Gabriel</a> der Bundeskanzlerin den gemeinsamen Kandidaten Gauck vorschlug, ist deswegen vielleicht weniger Kalk&#252;l als die <em>Frankfurter Allgemeine</em> <a id="aptureLink_jV5eVRuV6z" href="http://www.faz.net/s/Rub9F8AFB0E023642BAAB29EA1AEF2A9296/Doc~E29F5A1D0DD4D42B685F7C268C32CDB67~ATpl~Ecommon~Scontent.html?nwl_politikanalysen">vermutet</a> &#8211; es ist auch eine deutliche Richtungsansage an die CDU, die Opposition h&#228;tte ja auch gemeinsam einen rot-rot-gr&#252;nen Kandidaten k&#252;ren k&#246;nnen. Dabei ist Gauck sicherlich kein Traumkandidat von Rot-Gr&#252;n: bei wichtigen Themen wie Afghanistan oder der Finanzmarktregulierung vertritt Gauck <a id="aptureLink_6diBEirnH4" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,702196,00.html">eine dezidiert andere Position</a> als diejenigen, die ihn f&#252;r das h&#246;chste Amt des Staates nominiert haben. </p>
<p>Dennoch: Gauck ist deswegen so beliebt, weil er so ist wie immer mehr Deutsche: konservativ, sozial und gr&#252;n &#8211; und das alles zusammen. &#8220;Links, liberal und konservativ&#8221;, wie der Kandidat selber sagt. Er passt nicht in das Parteienschema, ist kein Parteisoldat, aber auch kein Parteirebell, der seine Laufbahn auf dem Au&#223;enseiterticket aufbaut. Gauck ist politisch, aber keine Politiker, ein Redner, aber kein Schw&#228;tzer.</p>
<p>Es w&#228;re eine Revolution, wenn Gauck zum Bundespr&#228;sidenten gew&#228;hlt w&#252;rde &#8211; allerdings eine b&#252;rgerliche Revolution, die das System ins Wanken, aber nicht zum St&#252;rzen bringen w&#252;rde. So oder so ist die Nominierung Gaucks und der unerwartete Erfolg, den Gauck schon als Kandidat hat, ein deutliches Zeichen an die Parteien: die Zeit der Parteisoldaten in Bellevue ist wohl vorbei.</p>
<p>Je mehr die Parteilinien innerhalb der Bev&#246;lkerung verwischen, desto st&#228;rker m&#252;ssen Parteien sich dem bei ihrer Personalauswahl anpassen und vielleicht h&#228;ufiger einen Kandidaten aufstellen, der zwar die Grund&#252;berzeugungen seiner Partei teilt, aber das Parteiprogramm nicht ernster als die Bibel nimmt. Der Politik w&#252;rde das guttun.  </p>
<p>Foto: Sebastian Hillig, <a id="aptureLink_vAKRe9aTqZ" href="http://www.flickr.com/photos/bastispicks/3266436625/">Joachim Gauck</a>, Lizenz: <a id="aptureLink_p81VDz3Suw" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC BY 2.0</a></p>
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		<title>Im Interview: Think Tanks in Deutschland</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 14:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Think Tanks]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#246;sterreichische Radiosender ORF hat mich f&#252;r eine dreiteilige Serie &#252;ber Think Tanks in &#214;sterreich, den USA und Deutschland interviewt. Neben mir kommen unter anderem auch Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Ausw&#228;rtige Politik und Michael Borchard von der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Wort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/06/20/im-interview-think-tanks-in-deutschland/" title="Permanent link to Im Interview: Think Tanks in Deutschland"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/06/100620_philosophin.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Im Interview: Think Tanks in Deutschland" /></a>
</p><p>Der &#246;sterreichische Rundfunk widmet sich in einer dreiteiligen Sendung ausgiebig dem Thema Think Tanks. Dabei komme auch ich mit einer Einsch&#228;tzung der deutschen Think-Tank-Landschaft zu Wort. In dem Interview ging es auch um die stark steigende Zahl der Think Tanks, die darin begr&#252;ndet ist, dass die Kosten f&#252;r die Gr&#252;ndung einer Denkfabrik gesunken sind &#8211; oft reichen ja ein kleines B&#252;ro, zwei, drei kluge K&#246;pfe und eine Internetseite.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=danielflorian-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3832905472&amp;fc1=111111&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=2361A1&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>  Neben mir wurde unter anderem auch Josef Braml, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Ausw&#228;rtige Politik (DGAP) und Autor der Studie &#8220;Think Tank vs. Denkfabriken&#8221; und der Leiter der Abteilung Politikberatung der Konrad-Adenauer-Stiftung Michel Borchard interviewt.</p>
<p>H&#246;rproben der einzelnen Teile finden Sie auf der Webseite des ORF (<a id="aptureLink_b9sd5d3u4F" href="http://oe1.orf.at/programm/230427">Teil 1</a>, <a id="aptureLink_fJXOBrKNTT" href="http://oe1.orf.at/programm/230480">Teil 2</a>, <a id="aptureLink_xQvAPTviAU" href="http://oe1.orf.at/programm/230530">Teil 3</a>). Die ganze Sendung ist leider nur mit einer Download-Berechtigung zu h&#246;ren, die auf der ORF-Seite <a id="aptureLink_x21zthpXJK" href="http://oe1.orf.at/nachhoeren">bestellt</a> werden kann.</p>
<p>Foto: <a id="aptureLink_GCTFq49bZi" href="http://www.flickr.com/photos/rs-foto/3713495402/">Eingangshalle des Bundeskanzleramts mit Skulptur &#8220;Die Philosophin&#8221; von Markus L&#252;pertz</a>, Ralf  Schulze, Lizenz: <a id="aptureLink_fYxWSQ9147" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC BY 2.0</a></p>
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		<title>Ilse Aigner l&#246;scht ihren Facebook-Account</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 15:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Ilse Aigner hat es getan: Die Verbraucherschutzministerin hat aus Protest gegen die aus ihrer Sicht mangelnden Datenschutzbestimmungen ihren Facebook-Account gel&#246;scht. Dem Verbraucher n&#252;tzt das nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/06/04/symbolpolitik-ilse-aigner-loescht-facebook-account/" title="Permanent link to Ilse Aigner l&#246;scht ihren Facebook-Account"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/06/100604_facebook.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Ilse Aigner l&#246;scht ihren Facebook-Account" /></a>
</p><p>Ilse Aigner hat es getan: Die Verbraucherschutzministerin hat aus Protest gegen die aus ihrer Sicht mangelnden Datenschutzbestimmungen ihren Facebook-Account gel&#246;scht. &#8220;Ich werde meine Mitgliedschaft beenden&#8221;, sagte Aigner gestern in Berlin. &#8220;Als Verbraucherschutzministerin kann und will ich es nicht akzeptieren, dass ein Unternehmen wie Facebook gegen das Datenschutzrecht verst&#246;&#223;t und die Privatsph&#228;re seiner Mitglieder ignoriert.&#8221;</p>
<p>Die Ank&#252;ndigung erfolgte auf einer Pressekonferenz <a id="aptureLink_yvhgl2Ek6g" href="http://www.netzpolitik.org/2010/ilse-aigner-tritt-aus-facebook-aus/">direkt im Anschluss an ein Treffen mit Facebook-Lobbyist Richard Allen</a>, was einen etwas schalen Geschmack hinterl&#228;sst. Offensichtlich stand die Entscheidung der Ministerin schon vor dem Gespr&#228;ch fest, jedenfalls hat Aigner sich noch nicht einmal die Zeit genommen, &#252;ber die Argumente von Facebook nachzudenken. Kaum hatte Allen ihr B&#252;ro verlassen, verk&#252;ndete die Ministerin ihren Austritt.</p>
<p>Das Gespr&#228;ch war also nur kosmetischer Natur und stellte einen willkommenen Hintergrund f&#252;r eine medienwirksame Ank&#252;ndigung dar. Man kan sicherlich geteilter Meinung &#252;ber die Datenschutzbestimmungen von Facebook sein &#8211; die Manager so vorzuf&#252;hren entspricht aber meiner Ansicht nach nicht den Regeln des h&#246;flichen Umgangs.</p>
<p>Immerhin hat Aigner angek&#252;ndigt, dass das Thema Datenschutz im Internet mit ihrem Austritt aus Facebook nicht vergessen ist. Sie werde &#8220;so lange nicht ruhen&#8221; bis sich der Datenschutz bei Facebook &#8220;entscheidend&#8221; verbessert habe, lie&#223; die Ministerin wissen. Wie sie das erreichen will, sagte sie jedoch nicht. Der Austritt der Ministerin aus Facebook war jedenfalls mehr als ein PR-Stunt in eigener Sache als aktive Verbraucherschutzpolitik.</p>
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		<title>David Plouffe: &#8220;The Audacity to Win&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 21:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[In "The Audacity to Win" beschreibt Barack Obamas Kampagnenmanager David Plouffe den erfolgreichsten Wahlkampf des Jahrzehnts aus Sicht des Siegers. Mit einer &#252;berzeugenden Botschaft und einer klaren Strategie schaffte es Obama vom "underdog" zum ersten schwarzen Pr&#228;sidenten der USA.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/05/21/david-plouffe-the-audacity-to-win/" title="Permanent link to David Plouffe: &#8220;The Audacity to Win&#8221;"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/05/100521_electionnight.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for David Plouffe: &#8220;The Audacity to Win&#8221;" /></a>
</p><p>Nat&#252;rlich, wer &#8220;The Audacity to Win&#8221; liest, wei&#223; bereits vor der ersten Seite, wie die Geschichte ausgehen wird: <a id="aptureLink_aPPeqtfswI" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barack%20Obama">Barack Obama</a> wird der 44. Pr&#228;sident der Vereinigten Staaten, der erste Schwarze im Wei&#223;en Haus. Und es wurde auch schon viel &#252;ber die bemerkenswerte Kampagne von Barack Obama geschrieben. Und dennoch macht es Spa&#223; zu lesen, wie Obamas Kampagnenmanager <a id="aptureLink_FIQyUyHslT" href="http://de.wikipedia.org/wiki/David%20Plouffe">David Plouffe</a> die zwei Jahre bis zum Einzug ins Wei&#223;e Haus erlebt hat.</p>
<p>Beindruckend ist die Disziplin, mit der Obamas Team seine auch aus amerikanischer Sicht oft eigenwillige Kampagne gegen Kritiker verteidigt und seine Strategie &#8211; Wahlm&#228;nner statt Stimmen der &#8220;popular vote&#8221; zu gewinnen und auf die Mithilfe vieler Freiwilliger statt auf &#8220;Endorsements&#8221; einzelner prominenter Unterst&#252;tzer zu setzen &#8211; konsequent umsetzt:</p>
<blockquote><p>One of the fundamental truhths of the campaign story, one that will always stick with those of us who went through it, is that we threw long. We refused to be defined by past electoral and American history, by what we were told we couldn&#8217;t do. We tried to see things simply as they existed.</p></blockquote>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=danielflorian-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=0670021334&amp;fc1=111111&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=2361A1&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>  Barack Obamas Sieg beruht auf der Mobilisierung von W&#228;hlergruppen, die sonst kaum zur Wahl gehen, vor allen Dingen junger Menschen und Schwarzer. F&#252;r die Demokraten war der Vorsprung &#252;berw&#228;ltigend: seit der Wahl von <a id="aptureLink_l8H5q3A20x" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lyndon%20B.%20Johnson">Lyndon B. Johnson</a> 1963 hatte kein demokratischer Pr&#228;sidentschaftskandidat mehr so viele Stimmen gewonnen wie Barack Obama.</p>
<p>Der Weg ins Wei&#223;e Haus f&#252;hrte durch die h&#228;rtesten Vorwahlen der j&#252;ngeren Geschichte der USA, und das spiegelt sich auch im Buch wieder: fast zwei Drittel der gesamten Geschichte befassen sich mit den Vorwahlen und dem Kampf Obamas gegen die &#8220;unvermeidliche&#8221; Kandidatin <a id="aptureLink_6dWdz89gAs" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hillary%20Clinton">Hillary Clinton</a>, die letzlich jedoch <a id="aptureLink_6Ws01E5deN" href="http://www.danielflorian.de/2008/08/17/wie-hillary-clintons-kampagne-scheiterte/">scheiterte</a>. Nach der Nominierung durch den Parteitag der Demokraten, so scheint es beim Lesen, war die Wahl Obamas nur noch ein Spaziergang gewesen.</p>
<p>Einen D&#228;mpfer bekommt der Mythos verpasst, dass Obama den Wahlkampf vor allem durch den cleveren Einsatz des Internet gewonnen habe. Zwar spielte das Netz &#8211; und vor allen Dingen die Social-Network-Seite my.BarackObama.com eine wichtige Rolle im Wahlkampf. Plouffes Buch zeigt aber, dass nicht das Internet, sondern ein cleveres Datenmanagement den eigentlichen Erfolg der Kampagne ausmachte. Unerm&#252;dlich haben Barack Obamas Unterst&#252;tzer &#8220;field reports&#8221; &#252;ber die Begegnungen mit Obama-W&#228;hlern und Unentschlossenen ausgef&#252;llt und so ein genaues Bild der Stimmung im Land gezeichnet. Diese Daten &#8211; oft genauer als die Meinungsumfragen der Umfrageinstitute &#8211; waren die Grundlage des Erfolges von Barack Obama in den <a id="aptureLink_G7KVDVzEhD" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Swing%20State">&#8220;battleground states&#8221;</a>.</p>
<p>Ist &#8220;The Audacity to Win&#8221; ein &#8220;must-read&#8221; f&#252;r Kampagnenmacher, das Buch zum Sieg? Ja und nein. Viele Elemente des US-Wahlkampfes sind nur schwerlich auf die BRD zu &#252;bertragen, das eigentliche Erfolgsrezept des Wahlkampfes ist daf&#252;r um so simpler: </p>
<blockquote><p>We began with the belief that we needed a clear message as well as a single strategy. The message would encapsulate the emotion and substance we were offering voters, and the strategy would outline our theory for how we would suceed. Both of these were established at the outset and inviolable.</p></blockquote>
<p>Eine exzellente Kampagne besteht eben aus einfachen Dingen.</p>
<p>Foto: John Althouse Cohen, <a id="aptureLink_HVgSCnYC9l" href="http://www.flickr.com/photos/johncohen/3017641568/">Barack and Michelle Obama on election night</a>, Lizenz: <a id="aptureLink_kK8i4Lt9Sa" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">CC BY-SA 2.0</a></p>
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		<title>Wir brauchen keine parteiische Wissenschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 09:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politikberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Think Tanks]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr "parteiische Wissenschaft" forderte der Berliner &#214;konom und DIW-Abteilungsleiter Gert G. Wagner in der "Berliner Republik". In der aktuellen Ausgabe widerspreche ich seiner These: "parteiische Wissenschaft" riskiert die Glaubw&#252;rdigkeit der Wissenschaft generell.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/05/15/wir-brauchen-keine-parteiische-wissenschaft/" title="Permanent link to Wir brauchen keine parteiische Wissenschaft"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/05/100915_parteiisch.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Wir brauchen keine parteiische Wissenschaft" /></a>
</p><p>Mehr &#8220;parteiische Wissenschaft&#8221; <a id="aptureLink_SHLrjTStF3" href="http://www.b-republik.de/archiv/ermunterung-zu-parteiischer-wissenschaft">forderte</a> der Berliner Wirtschaftswissenschaftler und DIW-Abteilungsleiter <a id="aptureLink_uOZSCPDWef" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gert%20G.%20Wagner">Gert G. Wagner</a> in der Zeitschrift <em>Berliner Republik</em> (1/2010). Weil die in Deutschland vorherrschende wissenschaftliche Politikberatung &#252;berwiegend &#246;ffentlich finanziert ist, gebe es einen Widerspruch zwischen dem, was die Politik von Beratung erwartet und dem, was Wissenschaft leisten kann:</p>
<blockquote><p>In der Praxis funktioniert das aber allzu oft nicht: Die Politik gibt  keine klaren Ziele vor und vermeintlich wertneutrale Wissenschaftler  werben – mehr oder weniger offen – f&#252;r Ziele, die sie pers&#246;nlich f&#252;r  wichtig halten. Dadurch f&#252;hlt die Politik sich oft schlecht beraten, und  Wissenschaftler f&#252;hlen sich nicht ernst genommen.</p></blockquote>
<p>Eine &#8220;parteiische Wissenschaft&#8221; kann dieses Dilemma jedoch nicht &#252;berwinden, so meine <a id="aptureLink_OTcj1Fqwiw" href="http://www.b-republik.de/aktuelle-ausgabe/brauchen-wir-eine-parteische-politikberatung">Antwort</a> auf Wagner in der aktuellen Ausgabe der <em>Berliner Republik</em> (2/2010). Im Gegenteil: weltanschaulich gepr&#228;gte Wissenschaft kann nicht mit dem akademischen Grundsatz vereint werden, vermeintliche Gewissheiten stets zu hinterfragen. Und sie riskiert die Glaubw&#252;rdigkeit der Wissenschaft generell. In dem Artikel beschreibe ich au&#223;erdem, wie die Parteistiftungen ihren Einfluss im politischen und akademische Diskurs erh&#246;hen und damit die L&#252;cke zwischen &#8220;policy advice&#8221; und &#8220;political consulting&#8221; schlie&#223;en k&#246;nnen.</p>
<p>Lesen Sie <a id="aptureLink_VDr1AQNhlJ" href="http://www.b-republik.de/aktuelle-ausgabe/brauchen-wir-eine-parteische-politikberatung">hier</a> weiter, um den gesamten Artikel zu lesen.</p>
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		<title>Warum das Mehrheitswahlrecht bleiben sollte</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 13:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Reform]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Parlamentswahlen in Gro&#223;britannien haben das Momentum f&#252;r eine Reform des britischen Wahlrechts erh&#246;ht. Das Mehrheitswahlrecht bietet jedoch auch eine Reihe von Vorteilen gegen&#252;ber dem Verh&#228;ltniswahlrecht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/05/09/grossbritannien-warum-das-mehrheitswahlrecht-bleiben-sollte/" title="Permanent link to Warum das Mehrheitswahlrecht bleiben sollte"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/05/100509_westminster.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Warum das Mehrheitswahlrecht bleiben sollte" /></a>
</p><p>Das <a id="aptureLink_O1risumy1Y" href="http://en.wikipedia.org/wiki/United%20Kingdom%20general%20election%2C%202010">Ergebnis der Unterhauswahlen in Gro&#223;britannien</a>, bei denen erstmals seit 1974 keine Mehrheit ohne Koalition m&#246;glich ist, k&#246;nnte das britische <a id="aptureLink_p156qRda6d" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrheitswahl">Mehrheitswahlrecht</a> zu Fall bringen. Vor allen Dingen die <a id="aptureLink_OZvDCwtOnE" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Liberal%20Democrats">Liberal Democrats</a> dr&#228;ngen auf eine Wahlrechtsreform, weil sie zwar 22,1 Prozent der Stimmen, aber nur 57 der insgesamt 650 Sitze im Parlament bekommen haben. Damit haben die Lib Dems zwar den bislang gr&#246;&#223;ten Erfolg beim Gesamtergebnis der abgegebenen Stimmen, m&#252;ssen aber dennoch mit sechs Sitzen weniger als bisher auskommen.</p>
<p>Wegen dieser Diskrepanz zwischen &#8220;popular vote&#8221; und Sitzverteilung ist das Mehrheitswahlrecht im Vereinigten K&#246;nigreich schon seit langem in der Kritik. Sowohl Premierminister <a id="aptureLink_SXdjYxnlxY" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gordon%20Brown">Gordon Brown</a> als auch sein konservativer Herausforderer <a id="aptureLink_YlDcIlClif" href="http://en.wikipedia.org/wiki/David%20Cameron">David Cameron</a> haben deswegen bereits angek&#252;ndigt, mit den Liberalen &#252;ber eine Reform des britischen Wahlrechts verhandeln zu wollen.</p>
<p>Ganz so schlecht wie behauptet ist das Mehrheitswahlrecht jedoch nicht. Auch David Cameron betonte w&#228;hrend des Wahlkampfes, dass das existierende Wahlsystem die einzig &#8220;entschiedene&#8221; Art sei, die Regierung zu wechseln. Ein Verh&#228;ltniswahlrecht &#8220;legt die Macht nicht in die H&#228;nde der B&#252;rger, sondern in die H&#228;nde der Politik&#8221; (<em>S&#252;ddeutsche Zeitung</em>) &#8211; er hatte sich wohl die Vorberichterstattung zur NRW-Wahl und deren Fokus auf die Koalitionsfrage angeschaut.</p>
<p>Tats&#228;chlich bedingt das Verh&#228;ltniswahlrecht einen inh&#228;renten &#8220;Betrug&#8221; am W&#228;hler, der ja eine Partei und somit ein Programm w&#228;hlt, das in den allermeisten F&#228;llen nach der Wahl durch eine Koalitionsvereinbarung ersetzt und damit verw&#228;ssert wird. Unter Umst&#228;nden fallen so wesentliche Gr&#252;nde, f&#252;r eine Partei zu stimmen, nach der Wahl einfach weg. Das englische Mehrheitswahlrecht ist zumindest in einer Hinsicht auch transparenter: scheitert die Politik einer Regierung, kann dies nicht mit dem Hinweis auf notwendige Kompromisse abgetan werden, die man aus R&#252;cksicht auf den Koalitionspartner eingehen m&#252;sse. F&#252;r den W&#228;hler sind Erfolg oder Mi&#223;erfolg einer Regierung so wesentlich leichter nachzuvollziehen.</p>
<p>Es gibt also ein starkes Argument f&#252;r die Beibehaltung des Mehrheitswahlrechts in Gro&#223;britannien. Und ob eine Wahlrechtsreform tats&#228;chlich kommt, steht ohnehin in den Sternen: Cameron will ein partei&#252;bergreifendes Kommittee einrichten, um &#252;ber die Reform zu verhandeln &#8211; unschwer vorherzusehen, dass Labour und Tories hier gemeinsam den Liberalen gegen&#252;berst&#252;nden. Und auch Brown will lediglich eine Volksabstimmung zum Thema durchf&#252;hren, bei der Labour nat&#252;rlich gegen eine Reform Stimmung machen w&#252;rde. Ein im Sinne der Liberalen positiver Ausgang bei beiden Vorschl&#228;gen ist also mehr als unsicher.</p>
<p>Eine L&#246;sung f&#252;r <a id="aptureLink_REqIwvgCzi" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nick%20Clegg">Nick Cleggs</a> Dilemma hat vielleicht <a id="aptureLink_mfwcVV0z3x" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tony%20Curzon%20Price">Tony Curzon Price</a>, Chefredakteur der Webseite <em>openDemocracy</em>: er analysierte Cleggs Optionen mit Instrumenten der Spieltheorie und kam zu der <a id="aptureLink_G3TYJ7cdNz" href="http://www.opendemocracy.net/openeconomy/tony-curzon-price/cleggs-options-decision-tree">Empfehlung</a>, dass die Liberalen erst eine Koalition mit den Tories eingehen sollten und dann, nach einem vorraussichtlichen Scheitern der Wahlrechtsreform, einen zweiten Versuch mit Labour starten. Dem K&#246;nigreich stehen also spannende Zeiten bevor &#8230;</p>
<p>Foto: Jim Trodel, <a id="aptureLink_4FmqrHvjyN" href="http://www.flickr.com/photos/trodel/3599402258/">Westminster Palace</a>, Lizenz: <a id="aptureLink_mDShW7ny4Y" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">CC BY-SA 2.0</a></p>
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		<title>Reputation: wie misst man den Erfolg von PR?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 19:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer meint, die Steigerung von Reputation alleine sei schon die Aufgabe der Kommunikationsexperten, greift zu kurz. Das Gesch&#228;ft der Kommunikatoren ist es statt dessen, bei den jeweiligen Anspruchsgruppen eine Verhaltens&#228;nderung zu erreichen,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/04/28/reputation-wie-misst-man-den-erfolg-von-pr/" title="Permanent link to Reputation: wie misst man den Erfolg von PR?"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/04/100428_idee.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Reputation: wie misst man den Erfolg von PR?" /></a>
</p><p>Wie mi&#223;t man den Erfolg von Public Relations? Das ist eine der Kernfragen, die der Leipziger Kommunikationsprofessor <a id="aptureLink_hR9bVFTmJZ" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ansgar%20Zerfa%C3%9F">Ansgar Zerfa&#223;</a> auf die Branche zukommen sieht. Zerfa&#223; ist sogar verhalten optimistisch, dass die Kommunikatoren bald eine Antwort auf diese Frage haben werden, schlie&#223;lich werde bereits an einer L&#246;sung gearbeitet, so der Professor k&#252;rzlich auf einer Veranstaltung der Nachrichtenagentur <em>ddp</em>.</p>
<p>Die auf den Vortrag folgende Debatte mit Praktikern legte jedoch ein ganz anderes Problem offen: was ist eigentlich genau die Dienstleistung der Kommunikatoren? Oft fiel dabei der Begriff &#8220;Reputation&#8221;, aber ist es wirklich zielf&#252;hrend zu versuchen, Reputation messbar zu machen und damit auch zu zeigen, welchen Beitrag die Kommunikation zur Wertsch&#246;pfung eines Unternehmens leistet?</p>
<p>Ich glaube nicht. Und man sollte dies auch gar nicht versuchen. Wer meint, die Steigerung von Reputation alleine sei schon die Aufgabe der Kommunikationsexperten, greift zu kurz. Reputation schaffen ist kein Unternehmensziel und kann deswegen h&#246;chstens ein Mittel zum Zweck sein. </p>
<p>Das Gesch&#228;ft der Kommunikatoren ist es, bei den jeweiligen Anspruchsgruppen eine Verhaltens&#228;nderung zu erreichen, und das wiederum l&#228;sst sich einfach messen: im gesteigerten Absatz eines Produkts, oder &#8211; in der politischen Kommunikation &#8211; an den Ergebnissen des Wahlabends oder einer Abstimmung im Parlament. Lediglich die Effizienz der Ma&#223;nahmen &#8211; also ob das Ziel mit dem geringstm&#246;glichen Mitteleinsatz erreicht wurde &#8211; l&#228;sst sich nicht so einfach feststellen.</p>
<p>Noch aus einem anderen Grund ist es riskant f&#252;r Kommunikationsabteilungen oder Berater, &#8220;Reputation&#8221; als das Ergebnis ihrer Arbeit darzustellen: sie kann schnell wieder verloren sein. Reputation ist von so vielen Faktoren abh&#228;ngig, dass sie unm&#246;glich alle von der Kommunikationsabteilung kontrolliert werden k&#246;nnen. Ein einzelner korrupter Mitarbeiter kann die Reputation der ganzen Organisation zerst&#246;ren &#8211; selbst wenn die Arbeit der Kommunikationsabteilung noch so gut war.</p>
<p>Ich will damit nicht sagen, dass Reputation f&#252;r Organisationen nicht wichtig ist &#8211; im Gegenteil. Reputation ist ein Kernelement der &#8220;soft power&#8221; einer Organisation, also der F&#228;higkeit, andere Akteure ohne Zwang dazu zu bringen, die eigenen Ziele zu &#252;bernehmen. Aber das ist eben das Entscheidende: Reputation nicht als Selbstzweck zu sehen, sondern als Mittel zum Ziel.</p>
<p>Foto: Martin Green –  <a id="aptureLink_lAXHeL5R2Z" href="http://de.fotolia.com/id/9218261">Fotolia.com</a></p>
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		<title>Public Diplomacy 2.0</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2010/04/24/public-diplomacy-2-0/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 12:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Buxbaum</dc:creator>
				<category><![CDATA[English Texts]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Public Diplomacy]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[The Obama administration has the reputation for being Web 2.0-savvy, and for good reason. But its digital public diplomacy program actually originates from the Bush administration, writes ISN Security Watch's Peter Buxbaum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/04/24/public-diplomacy-2-0/" title="Permanent link to Public Diplomacy 2.0"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/04/100424_weltkarte.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Public Diplomacy 2.0" /></a>
</p><p>The Obama administration has the reputation for being Web 2.0-savvy, and for good reason. <a id="aptureLink_dG1FUYTBfe" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Barack%20Obama">Barack Obama</a>’s campaign for the US presidency was notable for its use of social media for organizing and fundraising. Supporters were able to keep track of the candidate through websites like Myspace and YouTube, and were prompted to make cash contributions through mobile phone text messages.</p>
<p>The use of these connection technologies, as some now call them &#8211; applications that encourage user collaboration, interaction and contribution &#8211; have been carried over to the Obama administration, most notably as part of White House and State Department <a id="aptureLink_SQfbBfarXg" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Public%20diplomacy">public diplomacy</a> programs.</p>
<p>In January, Secretary of State <a id="aptureLink_jfRSMQzFQv" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hillary%20Rodham%20Clinton">Hillary Clinton</a> delivered a major address on internet freedom, articulating a US policy that would have the effect of assuring access to internet resources and social media in places like China and Iran, where governments block some content and tools.</p>
<p>&#8220;The Chinese bristled at the speech, seeing it as an invasion of their sovereignty,&#8221; said Jared Cohen who serves on Clinton&#8217;s policy planning staff and advises the secretary of state on the role technology can play in advancing foreign policy objectives. But since the speech, he told ISN Security Watch, Chinese Uighurs have made their presence felt on the internet and have begun advocating for their positions in internet forums.</p>
<p>During the aftermath of last year&#8217;s Iranian elections, Cohen himself called Twitter CEO <a id="aptureLink_WAi7GzvgHg" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Evan%20Williams%20%28blogger%29">Evan Williams</a>, asking him to keep the site up despite scheduled maintenance so that Iranian dissidents could continue to communicate with the outside world.</p>
<h2>Keeping up with the game</h2>
<p>But the program to use web tools like Facebook, Twitter and YouTube to influence international public opinion actually found its start in the waning days of the Bush administration, when a team of White House and State Department operatives initiated a program attempting to defeat international terrorists in the same cyber venue in which they had achieved so much success in propagandizing, recruiting, organizing and fundraising.</p>
<p>&#8220;It was a source of frustration in the Bush administration that we were being outdone by terrorists by means of a technology that we had developed,&#8221; Juan Carlos Zarate, Bush&#8217;s deputy national security advisor for combating terrorism, told ISN Security Watch. &#8220;Putting out talking points to our ambassadors was not effective when dealing with viral messages emanating from al-Qaida.&#8221;</p>
<p>At the initiative of <a id="aptureLink_6vlJUL74OW" href="http://en.wikipedia.org/wiki/James%20K.%20Glassman">James Glassman</a>, a former undersecretary of state for public diplomacy and public affairs, a program centered at the State Department called Public Diplomacy 2.0 was inaugurated (on Glassman, also read <a href="http://www.danielflorian.de/2010/01/24/are-glassman-and-doran-right-on-iran/">&#8220;Are Glassman and Doran right on Iran?&#8221;</a> by Daniel Florian). Implicit in the program&#8217;s philosophy was the recognition that the US could best al-Qaida in a Web 2.0 setting.</p>
<p>&#8220;Standing at a microphone and preaching doesn&#8217;t work for us,&#8221; Glassman told ISN Security Watch. &#8220;Instead, we are facilitating a conversation.</p>
<p>&#8220;Anyway, we Americans believe in the marketplace of ideas,&#8221; he added. &#8220;Our idea was to use technology and social media to promote a conversation in which our views would be aired.&#8221;</p>
<p>Al-Qaida was more successful in a Web 1.0 world but suffered when its views were subject to a Web 2.0-type of discussion, noted Zarate. The image of <a id="aptureLink_hb6XaJKjAp" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ayman%20al-Zawahiri">Aiman al-Zawahiri</a>, a top Osama Bin Laden lieutenant, was tainted after an internet discussion of his views &#8220;because he could not deal with all the questions about killing Muslims,&#8221; he said.</p>
<p>Among other things, Glassman, Zarate and their crew started the first US government social networking site called Exchanges International, dealing with educational exchanges. &#8220;It was quite benign,&#8221; said Glassman, &#8220;but there was definite opposition to it because we could not control this dot-gov site. People could go on and talk about whatever they wanted.&#8221;</p>
<h2>Control and partnerships</h2>
<p>This lack of absolute content control is indeed one of the characteristics of Public Diplomacy 2.0. Another is the forging of partnerships with private-sector, civil society players, whose views align with that of US policy.</p>
<p>&#8220;There is a fear that if we can&#8217;t control the message, then we are giving the enemy more space to exploit internet tools and propagate their message,&#8221; said Cohen. A better approach is to &#8220;realize that the 21st century is a terrible time to be a control freak and to understand that maybe we can&#8217;t control the message but we can influence it. Technology is not the answer, it is a tool and there is always a risk that comes along with using it.&#8221;</p>
<p>The efforts of Glassman and Zarate “planted the seeds” that led to Clinton&#8217;s internet freedom address, according to Cohen. &#8220;In the last six months of the Bush administration, they began asking questions about how technology can be used as tool to enhance civil society.&#8221;</p>
<p>The Bush people were moved in this direction at least in part by the recognition that US government voices were no longer considered credible on the world stage. This led them to seek out voices on the internet that aligned with US policy, said Zarate. Among the voices they found were private, anti-terror groups such as the Alliance of Youth Movements and Sisters Against Violent Extremism.</p>
<p>&#8220;These groups were aligned with our interests,&#8221; said Zarate, &#8220;but they were not the voices of the US government.&#8221;</p>
<p>&#8220;Governments can best advocate for things like civil rights and against politically motivated censorship by empowering and expanding the discussion to this broader civil society,&#8221; said Cohen. &#8220;You can think of statecraft as a specialized form of troubleshooting. When you&#8217;re troubleshooting anything you want to have as many stakeholders in the room as possible.&#8221;</p>
<p>Ultimately, the private sector is an important partner with government in enhancing and preserving internet freedom. &#8220;The Google-China issue,&#8221; said Cohen, &#8220;is an example of the shared responsibility of government and the private sector.&#8221;</p>
<h2>Spreading technology</h2>
<p>For Glassman, the biggest challenge facing Public Diplomacy 2.0 is &#8220;spreading the technology.&#8221; &#8220;The more people in Iran have technology that is working and not blocked by government,&#8221; he said, &#8220;the better for freedom and democracy in that country but also for American security.&#8221;</p>
<p>He sees Public Diplomacy 2.0 as the best hope toward forestalling Iran&#8217;s eventual deployment of nuclear weapons. &#8220;The chances of a diplomatic solution appear to be slim,&#8221; said Glassman. &#8220;The chances of military action may be growing every day but are quite frightening. If instead we use tools of public diplomacy and strategic communications to help the Iranian dissident movement, we might not be able to change the regime, but we might be able to change the regime&#8217;s behavior.&#8221;</p>
<p><strong>About this text:</strong> This text was first <a id="aptureLink_SCMjhfEPOL" href="http://www.isn.ethz.ch/isn/Current-Affairs/Security-Watch/Detail/?lng=en&amp;id=115247">published by the International Relations and Security Network</a> at the ETH Zurich under a Creative Commons license.</p>
<p>Foto: <a id="aptureLink_AUM3RGn7e1" href="http://de.fotolia.com/id/3244792">Jenny Solomon</a> &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Ohne B&#252;rger gelingt die Globalisierung nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 10:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Diplomacy]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit ver&#246;ffentlicht meinen Kommentar zum Report "Reshaping EU-US Relations" des Think Tanks "Notre Europe". Darin spreche ich mich f&#252;r eine St&#228;rkung der europ&#228;ischen Public Diplomacy aus, etwa durch einen Fonds, der innovative Public-Diplomacy-Projekte unterst&#252;tzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/04/15/ohne-buerger-gelingt-die-globalisierung-nicht/" title="Permanent link to Ohne B&#252;rger gelingt die Globalisierung nicht"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/04/100415_weltderbuerger.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Ohne B&#252;rger gelingt die Globalisierung nicht" /></a>
</p><p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=danielflorian-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=B00006LXGA&amp;fc1=111111&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=2361A1&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>  In der <em>Zeit</em> (<a id="aptureLink_syoYHISYWx" href="http://www.zeit.divine.de/16/web/">16/2010</a>) erscheint heute ein Kommentar von mir zu einem Report des Think Tanks &#8220;Notre Europe&#8221;. In dem <a id="aptureLink_wTkkJTncfx" href="http://www.notre-europe.eu/en/axes/europe-and-world-governance/works/publication/reshaping-eu-us-relations-a-concept-paper/">Report</a> mit dem Titel &#8220;Reshaping EU-US Relations: A Concept Paper&#8221; argumentieren die Autoren &#8211; darunter Personen wie Romano Prodi, Guy Verhofstadt und Joschka Fischer &#8211; dass die Globalisierung ohne eine Neuausrichtung der europ&#228;isch-amerikanischen Beziehungen nicht gelingen kann. Beide Partner sollten deswegen mehr Souveranit&#228;t teilen und den Multlateralismus st&#228;rken.</p>
<p>In meiner Antwort argumentiere ich, dass wir noch einen Schritt weitergehen m&#252;ssen. Durch die Globalisierung hat sich die Struktur der &#214;ffentlichkeit grunds&#228;tzlich gewandelt und neue Akteure wie Unternehmen und NGOs haben die B&#252;hne betreten. Aber auch jeder einzelne B&#252;rger beeinflusst heute durch seine internationalen Kontakte das Image seines Herkunftslandes. Daher solle die EU sich die &#8220;Weisheit der Massen&#8221; nutzbar machen, etwa durch einen europ&#228;ischen Fonds, der innovative Public-Diplomacy-Projekte unterst&#252;tzt.</p>
<p>Den kompletten Artikel k&#246;nnen Sie in der aktuellen Ausgabe der <em>Zeit</em> lesen.</p>
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