<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Daniel Florian &#187; Wirtschaft</title>
	<atom:link href="http://www.danielflorian.de/category/wirtschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.danielflorian.de</link>
	<description>Politik - Medien - Wissenschaft</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Aug 2010 04:44:46 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Schafft Flattr die Quadratur des Kreises?</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2010/08/02/schafft-flattr-die-quadratur-des-kreises/</link>
		<comments>http://www.danielflorian.de/2010/08/02/schafft-flattr-die-quadratur-des-kreises/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 19:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.danielflorian.de/?p=674</guid>
		<description><![CDATA[Im Netzpolitik-Podcast beschreibt Flattr-Gr&#252;nder Sunde sein Social-Payment-System als eine Mischung aus Kommunismus und Kapitalismus. Aber es bleibt abzuwarten, ob Flattr auch in einem gr&#246;&#223;eren Markt behaupten kann, wenn das Unternehmen aus der Private-Beta-Phase herauskommt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/08/02/schafft-flattr-die-quadratur-des-kreises/" title="Permanent link to Schafft Flattr die Quadratur des Kreises?"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/08/100802_peter-sunde.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Schafft Flattr die Quadratur des Kreises?" /></a>
</p><p>Wer &#8211; wie ich &#8211; noch nicht so genau wei&#223;, was Flattr eigentlich f&#252;r die deutsche Blogosph&#228;re bedeutet, sollte sich diesen Satz aus dem <a id="aptureLink_Iwf9kBBJIm" href="http://www.netzpolitik.org/2010/npp095-peter-sunde-uber-flattr/"><em>Netzpolitik</em>-Interview mit Peter Sunde</a> genau anschauen:</p>
<blockquote><p>&#8220;It&#8217;s a flatrate concept &#8211; you know how much money you are going to spend &#8211; and you can spend it on as many things as you like; it does not cost you more. (&#8230;) It&#8217;s a mixture of the communist or socialist idea of the planned economy and the capitalist idea of actually making money with things.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Gedanke ist verlockend. Gerade die deutsche Blogosph&#228;re wird oft als <a id="aptureLink_20I5d5G4Eu" href="http://netzwertig.com/2010/05/06/blogosphaere-ueber-die-furcht-vor-der-kommerzialisierung/">besonders kapitalismuskritisch</a> gesehen &#8211; weswegen es auch in Deutschland noch kein kommerziell erfolgreiches Blog gibt (zumindest nicht im politisch-gesellschaftlichen Bereich).</p>
<p>Schafft Flattr also, was Philosophen und Revolution&#228;re seit &#252;ber hundert Jahren vergeblich versuchen &#8211; wirtschaftlichen Erfolg mit sozialistischen Ideen zu verm&#228;hlen? Schafft Flattr die Quadratur des Kreises?</p>
<p>Im Herbst diesen Jahres, so Sunde im Gespr&#228;ch mit Markus Beckedahl, will Flattr in die Public-Beta-Phase gehen und sich damit einem breiteren Publikum &#246;ffnen. Dann wird sich zeigen, ob das Flattr-Prinzip auch in einem gr&#246;&#223;eren Kreis funktioniert als einigen Alpha-Bloggern &#8230;</p>
<p>Foto: nextconf (<a id="aptureLink_3JKoSG8pSY" href="http://sebastianmuehlig.de/">sebastianmuehlig.de</a>), <a id="aptureLink_KpSdaCWJCP" href="http://www.flickr.com/photos/nextconference/4632990521/">Peter Sunde</a>, Lizenz: <a id="aptureLink_mUjMbL9oZm" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC BY 2.0</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.danielflorian.de/2010/08/02/schafft-flattr-die-quadratur-des-kreises/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Steuerhinterziehung: Merkels Kalk&#252;l</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2010/02/03/steuerhinterziehung-merkels-kalkuel/</link>
		<comments>http://www.danielflorian.de/2010/02/03/steuerhinterziehung-merkels-kalkuel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 20:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[17. Legislaturperiode]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.danielflorian.de/?p=365</guid>
		<description><![CDATA[Soll die Bundesregierung eine CD mit Daten &#252;ber Steuerhinterzieher kaufen? Kanzlerin Merkel hielt sich wie immer zun&#228;chst mit einer Meinung zur&#252;ck. Das Z&#246;gern erweist sich jedoch als kluger Schachzug.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/02/03/steuerhinterziehung-merkels-kalkuel/" title="Permanent link to Steuerhinterziehung: Merkels Kalk&#252;l"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/02/100203_angelamerkel.jpg" width="480" height="346" alt="Post image for Steuerhinterziehung: Merkels Kalk&#252;l" /></a>
</p><p>Als am Samstag bekannt wurde, dass ein Unbekannter der Bundesregierung eine CD mit gestohlenen Kontodaten von Schweizer Banken verkaufen wollte, sah zun&#228;chst alles nach der &#252;blichen &#8220;Methode Merkel&#8221; aus: w&#228;hrend die gesamte Republik (und sogar Verteidigungsminister zu Guttenberg auf dem Davoser Wirtschaftsgipfel) dar&#252;ber lamentierte, ob die Bundesregierung die illegalen Daten kaufen sollte oder nicht, h&#252;llte sich die Kanzlerin in Tiefschweigen.</p>
<p>Erst am Montag titelte die <em>Frankfurter Allgemeine</em>: <a id="aptureLink_buPN12rrXM" href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E2688E01EBB0343BBB91C1E30EC77FA23~ATpl~Ecommon~Scontent.html">&#8220;Merkel will die Steuerdaten kaufen&#8221;</a> &ndash; jedoch ohne dass die Bundesregierung sofort zuschlug. Zur Stunde laufe noch die rechtliche Pr&#252;fung des Kaufs, <a id="aptureLink_UgLgLyeED8" href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/925748">so der Sprecher des Bundesfinanzministeriums</a>, Michael Offer.</p>
<p>Und vielleicht war es ja auch weniger <a id="aptureLink_AVhhaqkOjq" href="http://twitter.com/tsghessen/status/8409597395">&#8220;Rumgeeier&#8221;</a> (Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel) als klares Kalk&#252;l, dass sich Merkel so lange zur&#252;ckgehalten hat. Heute morgen jedenfalls forderte Finanzminister Sch&#228;uble Steuers&#252;nder zur Selbstanzeige auf: &#8220;Ich kann nur jedem (&#8230;) den Rat geben, das Angebot (&#8230;) zur Selbstanzeige zu nutzen“, <a id="aptureLink_CYzBXbHVid" href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-Schaeuble-raet-zur-Selbstanzeige-_arid,2061127_regid,2_puid,2_pageid,4290.html">sagte er der <em>Augsburger Allgemeinen</em></a>.</p>
<p>So schl&#228;gt die Bundesregierung zwei Fliegen mit einer Klappe: sie zeigt, dass sie bereits ist, illegale Daten zu erwerben, um Steuerhinterzieher zu fassen. Zugleich versucht sie, sich nicht von Datendieben erpressbar zu machen, indem sie zur Selbstanzeige auffordert.</p>
<p>Foto: World Economic Forum, <a id="aptureLink_lh6k2SrXVQ" href="http://www.flickr.com/photos/worldeconomicforum/374712479/">Angela Merkel</a>, Lizenz: <a id="aptureLink_2QBindkL6w" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">CC BY-SA 2.0</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.danielflorian.de/2010/02/03/steuerhinterziehung-merkels-kalkuel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Duell Apple vs. Google aus &#214;konomen-Sicht</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2010/01/17/das-duell-apple-vs-google-aus-oekonomen-sicht/</link>
		<comments>http://www.danielflorian.de/2010/01/17/das-duell-apple-vs-google-aus-oekonomen-sicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 14:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[IKT]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.danielflorian.de/2010/01/17/das-duell-apple-vs-google-aus-oekonomen-sicht/</guid>
		<description><![CDATA[Das Duell Apple vs. Google wird nicht nur f&#252;r technikbegeisterte Geeks ein spannendes Rennen um Kunden und Nutzer, sondern auch ein Lehrst&#252;ck f&#252;r &#214;konomen. Denn beide Firmen haben grunds&#228;tzlich verschiedene Unternehmensphilosophien. Strukturiertes Chaos oder totale Disziplin - welches Modell wird erfolgreicher sein?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/01/17/das-duell-apple-vs-google-aus-oekonomen-sicht/" title="Permanent link to Das Duell Apple vs. Google aus &#214;konomen-Sicht"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/01/100117_apple-google-thumb.jpg" width="240" height="160" alt="Post image for Das Duell Apple vs. Google aus &#214;konomen-Sicht" /></a>
</p><p>Die Vorstellung des Google <a target="blank" href="http://www.google.com/phone/">Nexus One Phones</a> hat deutlich gezeigt, was die Auguren der <em>Business Week</em> schon <a target="blank" href="http://www.businessweek.com/technology/content/aug2009/tc2009084_007016.htm">im Sommer 2009 vorhergesagt</a> haben: Apple und Google r&#252;sten sich zum Kampf um den mobilen Internetnutzer &ndash; und kommen sich dabei immer st&#228;rker ins Gehege.</p>
<p>Ist der neue Tech-War &ndash; nach Microsoft vs. Apple und Microsoft vs. Google &ndash; also Apple vs. Google? Vielleicht, und das Duell der beiden Giganten ist nicht nur Geeks relevant, sondern auch f&#252;r &#214;konomen. Denn hinter beiden Firmen stehen grunds&#228;tzlich verschiedene Management-Philosophien.</p>
<p>Einen Blick hinter die Kulissen von Apple wirft eine Reportage des <em>Wired</em>-Magazins, in der die nervenaufreibende Entwicklungsgeschichte des iPhone <a target="blank" href="http://www.wired.com/gadgets/wireless/magazine/16-02/ff_iphone">beschrieben</a> wird: eine perfekt aufeinander und geheimb&#252;ndlerische Maschinerie, in der Steve Jobs alle F&#228;den in der Hand h&#228;lt:</p>
<blockquote><p>Through it all, Jobs maintained the highest level of secrecy. Internally, the project was known as P2, short for Purple 2 (the abandoned iPod phone was called Purple 1). Teams were split up and scattered across Apple&#8217;s Cupertino, California, campus. Whenever Apple executives traveled to Cingular, they registered as employees of Infineon, the company Apple was using to make the phone&#8217;s transmitter. Even the iPhone&#8217;s hardware and software teams were kept apart: Hardware engineers worked on circuitry that was loaded with fake software, while software engineers worked off circuit boards sitting in wooden boxes. By January 2007, when Jobs announced the iPhone at Macworld, only 30 or so of the most senior people on the project had seen it.</p></blockquote>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=danielflorian-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=0875847544&amp;fc1=111111&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=2361A1&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>  Die Philosophie von Google k&#246;nnte gegens&#228;tzlicher kaum sein: Die legend&#228;re 80:20-Regel, nach der jeder Google-Ingenieur einen Tag der Woche darauf verwenden darf, eigene Projekte zu entwickeln, sorgt f&#252;r ein Stakkato an neuen Produkten und Services. Formuliert hat dieses Prinzip Shona L. Brown, eine ehemalige McKinsey-Beraterin und derzeitige Senior Vice President f&#252;r Business Operations bei Google. Der Titel ihres Buches (&#8220;Competing on the Edge. Strategy as Structured Chaos&#8221;) spricht B&#228;nde &#252;ber die Unternehmensphilosophie von Google, die <em>brandeins</em> treffend <a target="blank" href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/schwerpunkt-ideenwirtschaft/artikel/sandkastenspiele.html">zusammenfasst</a>:</p>
<blockquote><p>Wie bringt man diese Kleinstadt an Informatikern, Mathematikern, Vertrieblern, &#214;konomen, Juristen und sonstigen Denkern dazu, nicht nur die Kernkompetenz auszubauen &ndash; also mehr Geld aus immer pr&#228;ziserer Suche herauszuschlagen &ndash;, sondern st&#228;ndig neue Dienste zu entwickeln? Die Antwort lautet, im Slang der Szene: &#8220;Spaghetti Approach&#8221;. Man nehme eine Handvoll unfertiger Ideen, werfe sie wie gekochte Nudeln an die Wand und warte ab, welche kleben bleiben und welche &#252;ber kurz oder lang abrutschen oder gleich zu Boden fallen. So sollen sich die n&#228;chsten Kassenschlager herauskristallisieren &ndash; der Rest wandert in die M&#252;lltonne.</p></blockquote>
<p>Das strukturierte Chaos oder die totale Disziplin? &#214;konomen d&#252;rften mit Spannung beobachten, welche Unternehmensphilosophie sich in dieser Dekade als die erfolgreichere erweist.</p>
<p>Foto: <a target="blank" href="http://www.flickr.com/photos/manfrys/2226178289/">Antonio Manfredonio</a>, Lizenz: <a target="blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">CC BY-SA 2.0</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.danielflorian.de/2010/01/17/das-duell-apple-vs-google-aus-oekonomen-sicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Invest in Germany? Politische Risiken in Deutschland</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2009/10/21/invest-in-germany-politische-risiken-in-deutschland/</link>
		<comments>http://www.danielflorian.de/2009/10/21/invest-in-germany-politische-risiken-in-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 20:14:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Political Risk]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.danielflorian.de/2009/10/21/invest-in-germany-politische-risiken-in-deutschland/</guid>
		<description><![CDATA[Nicht erst die Wirtschaftskrise hat die Bundesrepublik zu einem beliebten Ziel f&#252;r ausl&#228;ndische Investoren werden lassen. Dabei drohen Investoren auch in Deutschland eine Reihe von politischen Risiken, wie Versch&#228;rfung des deutschen Au&#223;enwirtschaftsgesetzes zeigt. Mein Beitrag f&#252;r den Berlin Risk Brief analysiert das Image ausl&#228;ndischer Investoren und gibt einen &#220;berblick &#252;ber die Gesetzeslage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Es war ein denkw&#252;rdiger Auftritt der Kanzlerin im Jahr der Europa- und Bundestagswahl: Mehr als 3.000 Opelaner h&#246;rten erwartungsvoll zu, als Angela Merkel am 31. M&#228;rz 2009 vor die Opel-Belegschaft in R&#252;sselsheim trat. Und als auch die Kanzlerin dem Autobauer Hilfe zusagte, brandete Applaus auf. Der Kampf um die Rettung von Opel war zum Wahlkampfthema geworden. </p>
<p>Und er ist ein Beispiel daf&#252;r, wie stark Deutschland in der globalisierten Welt vernetzt ist. Am Wettlauf der Investoren beteiligten sich unter anderem die russische Sberbank (als Teil des Magna-Konsortiums), der US-Finanzinvestor Ripplewood und der chinesische Autohersteller BAIC. Weil Opel-Eigner General Motors f&#252;r eine Rettung auf staatliche B&#252;rgschaften aus Deutschland angewiesen ist, spielte die Bundesregierung eine wichtige Rolle in den Verhandlungen. Dabei wurde deutlich, welche politischen H&#252;rden ausl&#228;ndische Investoren in Deutschland gelegentlich &#252;berwinden m&#252;ssen. </p>
<p>In einem Artikel f&#252;r den <a target="blank" href="http://www.berlin-risk-institute.de/BRB_de.html">Berlin Risk Brief</a> habe ich einige Daten der von <a target="blank" href="http://www.dimap-communications.de/">dimap</a> in Zusammenarbeit mit der <a target="blank" href="http://www.dgap.org/">Deutschen Gesellschaft f&#252;r Ausw&#228;rtige Politik</a> erstellten au&#223;enpolitischen Elitenstudie <a target="blank" href="http://www.aussenpolitikstudie.de/">&#8220;Trends der deutschen Au&#223;enpolitik&#8221;</a> analysiert und gebe einen &#220;berblick &#252;ber die deutsche Debatte um die Versch&#228;rfung des Au&#223;enwirtschaftsgesetzes.</p>
<p><object codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0" id="doc_710330388649639" name="doc_710330388649639" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" align="middle"	height="500" width="100%" ><param name="movie"	value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=21411106&#038;access_key=key-176adl56zg91ep11zufq&#038;page=1&#038;version=1&#038;viewMode="><param name="quality" value="high"><param name="play" value="true"><param name="loop" value="true"><param name="scale" value="showall"><param name="wmode" value="opaque"><param name="devicefont" value="false"><param name="bgcolor" value="#ffffff"><param name="menu" value="true"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><param name="salign" value=""><embed src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=21411106&#038;access_key=key-176adl56zg91ep11zufq&#038;page=1&#038;version=1&#038;viewMode=" quality="high" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" play="true" loop="true" scale="showall" wmode="opaque" devicefont="false" bgcolor="#ffffff" name="doc_710330388649639_object" menu="true" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" salign="" type="application/x-shockwave-flash" align="middle"  height="500" width="100%"></embed></object>	</p>
<p>Die komplette Ausgabe des Risk Brief kann auf der Webseite des <a target="blank" href="http://www.berlin-risk-institute.de/">Berlin Risk Institute</a> heruntergeladen werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.danielflorian.de/2009/10/21/invest-in-germany-politische-risiken-in-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gro&#223;britanniens gr&#252;ne Autorevolution</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2009/04/25/grossbritanniens-gruene-autorevolution/</link>
		<comments>http://www.danielflorian.de/2009/04/25/grossbritanniens-gruene-autorevolution/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 19:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Autoindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.danielflorian.de/2009/04/25/grossbritanniens-gruene-autorevolution/</guid>
		<description><![CDATA[F&#252;r die Bundeskanzlerin ist die Umweltpr&#228;mie ein Erfolg - Experten bezweifeln allerdings den &#246;kologischen Nutzen der Ma&#223;nahme. Mit ihrem F&#246;rderprogramm f&#252;r Elektroautos zeigen die Briten, wie man Konjunkturhilfen und Innovationsf&#246;rderung effektiv miteinander verbindet. Was wir von den Briten lernen k&#246;nnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2009/04/25/grossbritanniens-gruene-autorevolution/" title="Permanent link to Gro&#223;britanniens gr&#252;ne Autorevolution"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2009/04/090425_elektroautos.jpg" width="350" height="262" alt="Post image for Gro&#223;britanniens gr&#252;ne Autorevolution" /></a>
</p><p>F&#252;r Bundeskanzlerin Merkel ist die Umweltpr&#228;mie zwar ein <a target="blank" href="http://www.politik.de/information/thema-des-tages,artikel=7046.html">&#8220;Erfolgsmodell&#8221;</a>, Experten bezweifeln jedoch den &#246;kologischen Nutzen der Pr&#228;mie: &#8220;Die Bundesregierung verfolgt mit der Geldspritze f&#252;r die Autoindustrie keinerlei &#246;kologische Zielsetzung&#8221;, <a target="blank" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/905255/">so der Bundesgesch&#228;ftsf&#252;hrer des Verkehrsclub Deutschland Gerd Lottsiepen vor einiger Zeit im Deutschlandfunk</a>. Sie sei lediglich eine &#8220;teure Mogelpackung&#8221;, so sein Fazit</p>
<p>Das es auch anders geht, zeigt die britische Regierung. Die legte Mitte April ebenfalls eine Art &#8220;Abwrackpr&#228;mie&#8221; auf, allerdings mit dem Ziel, damit eine gr&#252;ne Autorevolution loszutreten. Bis zu 5.000 Pfund (etwa 5.500 Euro) bekommen britische B&#252;rger, wenn sie sich in den kommenden Monaten ein umweltfreundliches Elektroauto zulegen. Verkehrsminister Geoff Hoon ist <a target="blank" href="http://www.guardian.co.uk/environment/2009/apr/16/green-cars-transport-incentives-emissions">zuversichtlich, dass diese Ma&#223;nahme ihr Ziel nicht verfehlen wird</a>: &#8220;Given that 60 per cent of journeys by car are under 25 miles, there&#8217;s no reason why someone using a car for commuting on a regular basis will not be able to charge up their car at home, take it to work and come home again well within the distance an electric vehicle should be able to travel&#8221;.</p>
<p>Bemerkenswert ist aber vor allen Dingen, dass die Autoindustrie mit von der Partie ist: Die britische Regierung stellt ihnen 100 Millionen Pfund (etwa 111 Millionen Euro) f&#252;r die Forschung und Entwicklung neuer Elektroautos zur Verf&#252;gung. Angebot und Nachfrage werden also zusammen gedacht &ndash; und die britische Autoindustrie bekommt so vielleicht einen kleinen Vorsprung in einem zukunftstr&#228;chtigen Sektor der Branche.</p>
<p>Eine vergleichbare Industriepolitik sucht man in Deutschland vergebens. Dabei hat das Ausw&#228;rtige Amt selber vor kurzem eine <a target="blank" href="http://reset.to/blog/forscher-ohne-gruene-konjunkturprogramme-ist-die-naechste-krise-absehbar">Studie in Auftrag gegeben</a>, die untersuchen sollte, wie die Konjunkturpakete der G20 eine nachhaltige Entwicklung f&#246;rdern k&#246;nnten. Und &#252;ber das Retten von Banken sollten echte Zukunftsinvestitionen nicht vergessen werden, denn gro&#223;e technologische Innovationen wie die Eisenbahn oder die Stromerzeugung sind nie ohne Starthilfe durch den Staat ausgekommen. Das ist heute nicht anders.</p>
<p>Aber auch in Gro&#223;britannien ist <a target="blank" href="http://www.guardian.co.uk/environment/2009/apr/21/carbon-emissions-energy">nicht alles gr&#252;n, was gl&#228;nzt</a>: Nach Berechnungen von &#214;konomen investiert Gro&#223;britannien lediglich knapp sieben Prozent seines Konjunkturpaketes in &#8220;gr&#252;ne&#8221; Programme, verglichen mit durchschnittlich 15,3 Prozent weltweit. In Deutschland werden <a target="blank" href="http://www.konjunkturpaket.de/Webs/KP/DE/Investitionen/investitionen.html__nnn=true#doc780048bodyText4">laut Bundesregierung</a> lediglich etwa zwei Milliarden Euro in die energetische Geb&#228;udesanierung gesteckt &ndash; zukunftsweisende Investitionen sehen anders aus.</p>
<p>Das scheinen auch die Gr&#252;nen so zu sehen. In ihrem Wahlprogramm fordern sie einen <a target="blank" href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/den-green-new-deal-unterstuetzen.html">&#8220;green new deal&#8221;</a> &ndash; im Herbst k&#246;nnte dieser Zug aber schon abgefahren sein.</p>
<p>Foto: <a target="blank" href="http://www.flickr.com/people/24241587@N05/">Daniel Florian</a> (via flickr.com), Lizenz: <a target="blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Creative Commons</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.danielflorian.de/2009/04/25/grossbritanniens-gruene-autorevolution/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moskau: Zwischen Blini und New York Cheesecake</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2009/04/05/moskau-zwischen-blini-und-new-york-cheesecake/</link>
		<comments>http://www.danielflorian.de/2009/04/05/moskau-zwischen-blini-und-new-york-cheesecake/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 21:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.danielflorian.de/2009/04/05/moskau-zwischen-blini-und-new-york-cheesecake/</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man noch Zweifel hat, ob Moskau eine europ&#228;ische Metropole ist, hilft eine Besuch in Yeliseyevskys Supermarkt auf der Tverskaya. Albi, Nestlé, Danone, Kinder – die Regale in russischen Superm&#228;rkten sind voll von Marken westlicher Konzerne. Die Wirtschaftskrise erschwert aber auch das Gesch&#228;ft im Wirtschaftswachstumswunderland Russland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="captionright" style="width:250px"><img src='http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2009/04/090405_yeliseyevsky1.jpg' alt='Yeliseyevskys Supermarkt in Moskau' />
<p>Yeliseyevskys Supermarkt in Moskau. Foto: <a target="blank" href="http://www.salon-kreuzberg.de/">Katharina Thiel</a>, alle Rechte vorbehalten.</p>
</div>
<p>Wenn man noch Zweifel hat, ob Moskau eine europ&#228;ische Metropole ist, hilft ein Besuch in Yeliseyevskys Supermarkt auf der Tverskaya, circa zehn Minuten vom Roten Platz entfernt. Wenn man seinen Blick endlich von der prachtvollen, klassizistischen Einrichtung aus dem sp&#228;ten 18. Jahrhundert gel&#246;st hat und die Aufmerksamkeit zu den Waren in der Auslage wandert, f&#252;hlt man sich wie in einem heimischen Edeka. Albi, Nestlé, Danone, Kinder – die Regale in russischen Superm&#228;rkten sind voll von Marken westlicher Konzerne und man beginnt zu begreifen, warum Russland so ein wichtiger Markt ist.</p>
<p>Als die Mauer fiel und sich die Sowjetunion aufl&#246;ste gab es kaum russische Marken, die in die neue kapitalistische Welt &#252;berf&#252;hrt wurden – daf&#252;r aber einen gro&#223;en Appetit auf westliche Produkte. F&#252;r West-Konzerne muss die ehemalige Sowjetunion so etwas wie eine wei&#223;e Landkarte gewesen sein, die zu erobern das gr&#246;&#223;te Projekt der 1990er Jahre war. Aber die russische Wirtschaftskrise 1998 zeigte die Risiken des unentdeckten Marktes und ein k&#252;rzlicher im <em>Handelsblatt</em> erschienener <a target="blank" href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/metro-eiskalte-maerkte;2211722">Artikel &#252;ber die Metro Group</a> zeigt, dass Kreativit&#228;t und Flexibilit&#228;t auch heute noch wichtige Unternehmertugenden in Russland sind. Trotzdem: ein Blick in die Regale bei Yeliseyevsky zeigt, dass die West-Konzerne bei der Eroberung des russischen Marktes doch im Gro&#223;en und Ganzen erfolgreich gewesen sein m&#252;ssen.</p>
<p>Die Wirtschaftskrise erschwert aber auch das Gesch&#228;ft im Wirtschaftswachstumswunderland Russland &ndash; gerade f&#252;r den Exportweltmeister Deutschand. In seiner &#8220;Gebrauchsanweisung f&#252;r Moskau&#8221; beschreibt <em>Spiegel</em>-Korrespondent Matthias Schepp, dass die Begeisterung f&#252;r westliche Produkte in Russland abgeflaut sei. Wer in Moskau zu einem Essen im privaten Kreis eingeladen sei, solle lieber Pralinen aus Russland mitbringen, so der Journalist. Die lokale Anpassung ausl&#228;ndischer Produkte wird der zweiten Schritt der Expansion westlicher Konzerne im Osten sein.</p>
<p>Der schw&#228;chere Rubel f&#252;hrt ohnehin zu einem h&#246;heren Preis f&#252;r importierte Produkte. Die <em>Moscow Times</em> berichtete k&#252;rzlich, dass <a target="blank" href="http://www.moscowtimes.ru/articles/detail.php?ID=375433">russische Restaurants bereits pr&#252;fen, auf welche Importe sie verzichten k&#246;nnen &ndash; und auf welche nicht</a>. Inzwischen haben nach Angaben der Zeitung zwar auch Ketten wie McDonald&#8217;s den Anteil von lokalen Lieferanten auf 80 Prozent erh&#246;ht (als das erste Schnellrestaurant der Kette in Russland im Jahr 1990 aufmachte betrug der Anteil von importierten Zutaten noch 100 Prozent), aber dennoch m&#252;ssen die Restaurantmanager nun st&#228;rker rechnen.</p>
<p>F&#252;r russische Bauern ist dies eine Chance, weil ihre Wettbewerbsf&#228;higkeit steigt und westliche Konzerne nun vermutlich verst&#228;rkt nach Zulieferern in Russland suchen. Nur amerikanische B&#228;cker k&#246;nnen beruhigt sein &ndash; einen lokalen Ersatz f&#252;r New York Cheesecake zu bekommen sei schlicht unm&#246;glich, so russische Restaurantmanager.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.danielflorian.de/2009/04/05/moskau-zwischen-blini-und-new-york-cheesecake/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine alternative Agenda f&#252;r den G20-Gipfel</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2009/04/02/eine-alternative-agenda-fuer-den-g20-gipfel/</link>
		<comments>http://www.danielflorian.de/2009/04/02/eine-alternative-agenda-fuer-den-g20-gipfel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 07:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.danielflorian.de/2009/04/02/eine-alternative-agenda-fuer-den-g20-gipfel/</guid>
		<description><![CDATA[&#214;konomen suchen schon seit l&#228;ngerem eine alternative Messgr&#246;&#223;e f&#252;r Wirtschaftswachstum, die auch soziale Faktoren ber&#252;cksichtigt. Das hat einen Grund: Personen mit einem starken pers&#246;nlichen Wohlbefinden haben auch mehr Vertrauen in die Demokratie. Und weil immer gr&#246;&#223;ere Schichten der Bundesrepublik von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt sind, erw&#228;chst hier ein gro&#223;es soziales Konfliktpotential.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="captionright" style="width:350px"><img src='http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2009/04/090402_g20.jpg' alt='London: Gewaltsame Proteste gegen den G20-Gipfel' />
<p>London: Gewaltsame Proteste gegen den G20-Gipfel. Foto: <a target="blank" href="http://www.flickr.com/people/0742/">Mark Mozaz Wallis</a>, Lizenz: <a target="blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Creative Commons</a>.</p>
</div>
<p>Bewusst w&#228;hlte Bundespr&#228;sident Horst K&#246;hler die kalte Halle der St. Elisabeth-Kirche als Schauplatz seiner letzten <a target="blank" href="http://www.bundespraesident.de/-,2.653300/Berliner-Rede-2009-von-Bundesp.htm">Berliner Rede</a> vor der Bundespr&#228;sidentenwahl im Mai. F&#252;r den Banker K&#246;hler war es mit Sicherheit auch die schwierigste Rede, was sich schon am ersten Satz ablesen l&#228;sst: &#8220;Ich will Ihnen eine Geschichte meines Scheiterns berichten.&#8221;</p>
<p>K&#246;hlers Kritik richtet sich aber nicht in erster Linie gegen die Banker, sondern gegen die Politiker, die eine fr&#252;hzeitige Regulierung der Finanzpl&#228;tze verhinderten, auch wenn er &ndash; K&#246;hler &ndash; schon als IWF-Direktor vor den Gefahren des intransparenten Finanzgebahrens der gro&#223;en Geldh&#228;user gewarnt habe. Und K&#246;hler kritisiert den Wachstumsglauben der Politik:</p>
<blockquote><p>Und wir haben uns eingeredet, es gebe einen K&#246;nigsweg, diese Widerspr&#252;che aufzul&#246;sen: Wir haben uns eingeredet, permanentes Wirtschaftswachstum sei die Antwort auf alle Fragen. Solange das Bruttoinlandsprodukt w&#228;chst, so die Logik, k&#246;nnen wir alle Anspr&#252;che finanzieren, die uns so sehr ans Herz gewachsen sind &#8211; und zugleich die Kosten daf&#252;r aufbringen, dass wir uns auf eine neue Welt einstellen m&#252;ssen.</p></blockquote>
<p>Wachstum wird in der Regel mit dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) beziffert, doch &#214;konomen suchen schon seit l&#228;ngerem eine alternative Messgr&#246;&#223;e, die neben dem Wert der in einem Land hergestellten G&#252;ter auch andere &#246;konomische und soziale Faktoren wie Umweltverschmutzung und eine gerechte Einkommensverteilung ber&#252;cksichtigen. Mit besonderer Spannung werden die Ergebnisse einer Gruppe von Wirtschaftswissenschaftlern rund um den Nobelpreistr&#228;ger Joseph E. Stiglitz erwartet, die vor einem Jahr vom franz&#246;sischen Pr&#228;sidenten Nicolas Sarkozy eingesetzt wurde.</p>
<p>Aber auch in Deutschland haben der Heidelberger &#214;konom Hans Diefenbacher und der Berliner Politologe Roland Zieschank eine Alternative (genauer: eine Erg&#228;nzung) zum BIP entwickelt: den so genannten &#8220;Nationalen Wohlfahrtsindex&#8221; (NWI). Das interessante an ihrem Index: schon in den Jahren vor dem Ausbruch der Wirtschaftskrise ist der NIW deutlich gesunken &ndash; ein Vorzeichen der gegenw&#228;rtigen Rezession. &#8220;Wir haben den NWI nicht als Instrument gegen die Wirtschaftskrise entwickelt&#8221;, <a target="blank" href="http://www.zeit.de/2009/14/BIP">erz&#228;hlte Diefenbacher der <em>Zeit</em></a>. Aber h&#228;tte es den Index schon gegeben, h&#228;tte man die Krise m&#246;glicherweise fr&#252;her erkannt.</p>
<p>Die Erg&#228;nzung von wirtschaftlichen Messgr&#246;&#223;en um soziale Faktoren hat auch einen zweiten Grund: das individuelle Gerechtigkeitsempfinden korreliert mit der Zufriedenheit mit dem politischen und gesellschaftlichen System. Eine <a target="blank" href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/118510296/abstract">Studie</a> der Psychologen Ed Diener und William Tov zeigt, dass Personen mit einem starken pers&#246;nlichen Wohlbefinden auch mehr Vertrauen in die Regierung haben und eine st&#228;rkere Unterst&#252;tzung f&#252;r die Demokratie zeigen.</p>
<p>Auch f&#252;r Bundespr&#228;sident K&#246;hler ist die gegenw&#228;rtige Krise &#8220;eine Bew&#228;hrungsprobe f&#252;r die Demokratie insgesamt&#8221;. W&#228;hrend ich diesen Text schreibe, demonstrieren Globalisierungsgegner und Antikapitalisten in London gegen den G20-Gipfel. Viele davon sind friedliche Demonstranten. Aber die Zahl der Systemkritiker w&#228;chst und die gewaltsamen Proteste von Jugendlichen in Griechenland im vergangenen Jahr zeigen, dass auch die Gewaltbereitschaft w&#228;chst. Und auf parlamentarischer Ebene t&#246;nt Oskar Lafontaine, die Linke habe nun <a target="blank" href="http://www.dielinke-nrw.de/detail_lpt_28.html?&#038;tx_ttnews[tt_news]=9296&#038;tx_ttnews[backPid]=2437&#038;cHash=4476112b4c">&#8220;keine Minute zu verlieren, um den Sozialismus in diesem Lande zu verwirklichen&#8221;</a>.</p>
<p>Nach Angaben der OECD (<a target="blank" href="http://www.oecd.org/dataoecd/45/27/41525386.pdf">PDF</a>) ist die Einkommensungleichheit (gemessen durch den sogenannten <a target="blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gini_coefficient">Gini-Koeffizienten</a>) in den vergangenen Jahren auch in Deutschland gewachsen &ndash; und diese Entwicklung birgt ein erhebliches Konfliktpotential. Immer gr&#246;&#223;ere Schichten der Bundesrepublik sind von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt. Die Politik muss diese Menschen wieder zur&#252;ck in die Gesellschaft holen &ndash; nicht weil dies dem Idealbild der Demokratie entspricht, sondern weil diese B&#252;rger sich sonst gegen die Demokratie auflehnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.danielflorian.de/2009/04/02/eine-alternative-agenda-fuer-den-g20-gipfel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freigeld: neues Geld f&#252;r die Weltwirtschaft</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2009/03/28/freigeld-neues-geld-fuer-die-weltwirtschaft/</link>
		<comments>http://www.danielflorian.de/2009/03/28/freigeld-neues-geld-fuer-die-weltwirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 16:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspoliik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.danielflorian.de/2009/03/28/freigeld-neues-geld-fuer-die-weltwirtschaft/</guid>
		<description><![CDATA[In der kommenden Woche beraten die G20 &#252;ber die Wiederbelebung der Weltwirtschaft. Vielleicht sollten Sie dabei auch auf den Leiter des Think Tanks der UBS Bank, Prabhu Guptara, h&#246;ren, der sich vor einigen Wochen in einer kleinen Runde in Berlin f&#252;r die Einf&#252;hrung einer antizyklischen W&#228;hrung aussprach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="captionright" style="width:350px"><img src='http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2009/03/090328_geld.jpg' alt='Geld horten wird in der Finanzkrise leider zur Tugend' />
<p>Geld horten wird in der Finanzkrise leider zur Tugend. Foto: <a target="blank" href="http://www.flickr.com/people/falonaj/">Olaf Jan Schmidt</a>, Lizenz: <a target="blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Creative Commons</a>.</p>
</div>
<p>In der vergangenen Woche entbrannte in den USA wie hier eine hitzige Diskussion dar&#252;ber, ob die AIG-Manager ihre Boni behalten d&#252;rfen oder nicht. Ich hoffe das ist ein beruhigendes Zeichen: Es gibt derzeit scheinbar keine Bank, die vor der Pleite gerettet werden muss, keinen Versicherer mit Zahlungsschwierigkeiten und keine Kreditkartenfirma im Minus. Offensichtlich befinden wir uns derzeit im &#8220;Auge des Sturms&#8221; der globalen Finanzkrise. Ohne Zweifel &ndash; der Sturm wird weitergehen (vermutlich in der Kreditkartenbranche, nat&#252;rlich auch in der Realwirtschaft), aber wir k&#246;nnen einen Moment innehalten und die n&#228;chsten Schritte planen.</p>
<p>Die Frage, welchen (finanziellen) Beitrag die Banker f&#252;r die &#220;berwindung der Krise bringen m&#252;ssen geh&#246;rt unbedingt zu dieser Planung dazu. Wir m&#252;ssen uns aber auch Gedanken &#252;ber langfristig wirkende Ma&#223;nahmen zur Stabilisierung der Finanzm&#228;rkte machen. Die Staats- und Regierungschefs der G20 werden sich in der kommenden Woche in London treffen, um diese Fragen zu besprechen. Vielleicht sollten Sie dabei auch auf den Leiter des Think Tanks der UBS Bank, <a target="blank" href="http://guptara.net/">Prabhu Guptara</a>, h&#246;ren, der sich vor einigen Wochen in einer kleinen Runde in Berlin f&#252;r die Einf&#252;hrung einer antizyklischen W&#228;hrung aussprach.</p>
<p>Diese W&#228;hrung m&#252;sse auf dem so genannten Freigeldprinzip basieren, das von <a target="blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell">Silvio Gesell</a> (1862-1930) entwickelt wurde. Das Besondere am Freigeld ist, dass es mit einem negativen Zins belastet ist: je l&#228;nger das Geld also gehalten wird, desto st&#228;rker sinkt sein Wert. Freigeld funktioniert damit wie das genaue Gegenteil des &#8220;normalen&#8221; Geld, dass dank der Zinsen in der Regel um so wertvoller wird, je l&#228;nger man es h&#228;lt. Durch den negativen Zinses kurbelt Freigeld den Wirtschaftskreislauf an und hilft dabei, eine Situation wie die jetzige zu vermeiden, in der Banken die Kreditvergabe fast vollst&#228;ndig einstellen.</p>
<p>Moderne Banken, so Guptara, handelten prozyklisch: sie verst&#228;rken einen Boom durch Kapital und versch&#228;rfen eine Krise durch den Entzug von Kapital. Eine antizyklische W&#228;hrung w&#252;rde diese sich selbst verst&#228;rkende Wirkung zerst&#246;ren und zu helfen, exzessise Krisen zu verhindern. In der Schweiz gibt es mit dem von der WIR Bank herausgegebenen WIR bereits eine &#228;hnliche W&#228;hrung. Sie gilt alleine f&#252;r Kunden der WIR Bank, die dadurch die M&#246;glichkeit erhalten, untereinander mit WIR zu bezahlen und von der Bank g&#252;nstige Kredite zu bekommen. Vielleicht w&#252;rde solch eine antizyklische W&#228;hrung tats&#228;chlich mehr Vertrauen in das Finanzsystem schaffen als das n&#228;chste Bankenrettungspaket. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.danielflorian.de/2009/03/28/freigeld-neues-geld-fuer-die-weltwirtschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Finanzkrise und das Comeback der Politik</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2008/11/20/die-finanzkrise-und-das-comeback-der-politik/</link>
		<comments>http://www.danielflorian.de/2008/11/20/die-finanzkrise-und-das-comeback-der-politik/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 22:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.danielflorian.de/2008/11/20/die-finanzkrise-und-das-comeback-der-politik/</guid>
		<description><![CDATA[W&#228;hrend die Finanzkrise die Wirtschaft l&#228;hmt, meldet sich die Politik wieder zur&#252;ck. Aber leider l&#228;uft sie in der Krise nicht zur H&#246;chstform auf, sondern zeigt sich mit all ihren Schw&#228;chen: wohlfeiler Populismus, fehlende Strategie und pers&#246;nliche Eitelkeit. Die Politik muss sich endlich an die Bedingungen einer globalisierten Welt anpassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="captionright" style="width:350px"><img src='http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2008/11/081120_finanzkrise.jpg' alt='Globales Monopoly: die Finanzkrise hat die Politik im Griff' />
<p>Globales Monopoly: die Finanzkrise hat die Politik im Griff. Foto: <a target="blank" href="http://www.flickr.com/people/29487767@N02/">Dani</a>, Lizenz: <a target="blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Creative Commons</a>.</p>
</div>
<p>W&#228;hrend die Finanzkrise die Wirtschaft l&#228;hmt, meldet sich die Politik wieder zur&#252;ck: &#8220;Pl&#246;tzlich (&#8230;) kehren die Machtverh&#228;ltnisse sich um. Die Politik rei&#223;t das Gesetz des Handelns an sich&#8221;, <a target="blank" href="http://www.zeit.de/2008/47/01-Weltfinanzgipfel">schreibt etwa Matthias Nass</a> in der <em>Zeit</em>. Aber leider l&#228;uft die Politik in dieser Krise nicht zur H&#246;chstform auf, sondern zeigt sich mit all ihren Schw&#228;chen: wohlfeiler Populismus, fehlende Strategie und pers&#246;nliche Eitelkeit gewinnen in der derzeitigen Debatte wieder an Einfluss. In den vergangenen Wochen war es den gro&#223;en Industrienationen noch gelungen, die gr&#246;&#223;ten Verwerfungen in der Bankenwelt durch eine einzigartige konzertierte Aktion einzud&#228;mmen. Und im Gro&#223;en und Ganzen wurden dabei auch keine gravierenden Fehler gemacht.</p>
<p>Inzwischen haben kluge Wirtschaftslenker aber die Krise f&#252;r sich entdeckt. Mit dem Verweis auf die Lage der Finanzm&#228;rkte versuchen einzelne Unternehmen oder Branchen, unternehmerische Risiken durch staatliche B&#252;rgschaften abzusichern. Aber die Milliarden-B&#252;rgschaft f&#252;r Opel beispielsweise ist nur schwer zu vermitteln. Denn einerseits beteuert Opel, eigentlich kein Geld zu ben&#246;tigen. Andererseits <a target="blank" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,591614,00.html">wirbt die Firma in ganzseitigen Anzeigen</a> f&#252;r die B&#252;rgschaft. Andere Firmen, die ebenfalls dringend einen Kredit ben&#246;tigen, werden vermutlich leer ausgehen und werden Insolvenz anmelden m&#252;ssen.</p>
<p>In der Politik regiert die Beliebigkeit; der Blick f&#252;r die Zusammenh&#228;nge der globalen Wirtschaft, der im Oktober noch vorhanden war, ist inzwischen weitgehend verloren gegangen. Ein Beispiel? Im <a target="blank" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/EU-Kommission-Guenther-Verheugen-Automobilindustrie-Finanzkrise;art771,2665442">Interview mit dem <em>Tagesspiegel</em></a> antwortet der EU-Kommissar G&#252;nther Verheugen auf die Frage, ob eine B&#252;rgschaft f&#252;r Opel nicht einen Wettbewerbsnachteil f&#252;r andere Autobauer darstellen w&#252;rde:</p>
<blockquote><p>Man k&#246;nnte auch umgekehrt argumentieren: Wenn Opel wegen der Krise in den USA mit in den Abgrund gerissen w&#252;rde, dann w&#228;re das eine Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten von Opel.</p></blockquote>
<p>Verkehrte Welt: nachdem die EU-Kommission Staatseingriffe jahrelang wegen der damit einhergehenden Wettbewerbsverzerrung gei&#223;elte, ist nun ausgerechnet der Markt Ursache f&#252;r diese Wettbewerbsverzerrung. Wer so beliebig argumentiert, wird kein Vertrauen bei den B&#252;rgern wecken k&#246;nnen. Das ist aber wichtig: denn nur wenn die Verbraucher dem Markt wieder vertrauen, sind sie bereit, weniger zu sparen und mehr zu konsumieren &ndash; und damit auch die Wirtschaft anzukurbeln. </p>
<p>Die Politik ist wieder im Nationalstaat angekommen. Dabei w&#228;re es gerade jetzt wichtig, weiter auf multilaterale Gespr&#228;che zu setzen, weil die Globalisierung weiter stattfindet. Und die macht nationale Konjunkturprogramme wirkungslos, denn einerseits exportiert Deutschland einen Gro&#223;teil seiner Produkte, andererseits konsumieren die deutschen Verbraucher eine Menge Produkte aus dem EU-Ausland, aus den USA oder anderen Regionen der Welt.</p>
<p>Wir brauchen also ein koordiniertes Konjunkturprogramm auf globaler Ebene. Das h&#246;rt sich utopisch an, aber erste Anf&#228;nge solch einer koordinierten Aktion haben wir ja in den vergangenen Wochen bereits erlebt. Und auch die USA, China, Russland und andere Staaten haben ja bereits Konjunkturpakete geschn&#252;rt. Es gilt, diese aufeinander abzustimmen, damit die einzelnen Ma&#223;nahmen miteinander st&#228;rker wirken k&#246;nnen. Ein Beispiel ist Opel: warum sollten die deutsche und die amerikanische Regierung nicht gemeinsam &#252;berlegen, wie Opel und sein Mutterkonzern GM gerettet werden k&#246;nnen?</p>
<p>Die Politik ist wieder zur&#252;ck. Sie muss nur aufpassen, nicht diesselben Fehler wie in den 1980er und 1990er Jahre zu machen, sondern sich an die Bedingungen einer globalisierten Welt anpassen. Es w&#228;re endlich an der Zeit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.danielflorian.de/2008/11/20/die-finanzkrise-und-das-comeback-der-politik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie ich beinahe Internet-Million&#228;r wurde</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2008/04/10/wie-ich-beinahe-internet-millionar-wurde/</link>
		<comments>http://www.danielflorian.de/2008/04/10/wie-ich-beinahe-internet-millionar-wurde/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 20:50:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.danielflorian.de/2008/04/10/wie-ich-beinahe-internet-millionar-wurde/</guid>
		<description><![CDATA[Der erste Google-Ads Scheck flattert ins Haus! Aber reicht das zum Internet-Million&#228;r? Nach dem Nachrechnen die gro&#223;e Entt&#228;uschung: mein "Stundenlohn" bringt einem asiatischen Sweatshop alle Ehre! Zeit f&#252;r einen Betriebsrat in meinem Ein-Mann-Nebenjob.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div style="width:300px" class="captionright"><img src='http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2008/04/080410_google.jpg' alt='Google-Logo am Google Kirklandplex' />
<p>Google-Logo im Google Kirklandplex.  Foto: <a target="blank" href="http://www.flickr.com/photos/dannysullivan/">Danny Sullivan</a>, via flickr.com</p>
</div>
<p>Als mein Vater mich diese Woche anrief und mir sagte &#8220;Du hast einen Scheck bekommen, von Google&#8221; war ich erst einmal total verwirrt. Aber dann kam die Erinnerung: als ich das <a target="blank" href="http://www.thinktankdirectory.org/">Think Tank Directory</a> gestartet habe, habe ich anfangs auch Google Ads eingef&#252;gt. Allerdings habe ich die Anzeigen sukzessive wieder entfernt, weil die Ergebnisse mir nicht gefallen haben. F&#252;r akademische Ghostwriter und gekaufte Master-Titel wollte ich nicht auch noch werben. Auf einigen Seiten waren allerdings immer noch Google Ads geschaltet, und so lief das Programm auch in den vergangenen Jahren weiter.</p>
<p>Und diese Woche kam dann endlich der erste Scheck &#252;ber 100 Dollar. Juhuu, ich werde Internet-Million&#228;r! &ndash; das war mein erster Gedanke. Ab und zu einen Artikel f&#252;r meine Seite schreiben, irgendwo in einem Café, vor mir den Mac und die neue CD der Kooks auf dem iPod &ndash; das w&#228;re ein Leben!</p>
<p>Aber 100 Dollar in vier Jahren? Das reicht nicht &#8230;</p>
<p>Konservativ gesch&#228;tzt habe ich etwa andertalb Stunden pro Woche an der Webseite gearbeitet, macht insgesamt 312 Stunden in den vergangenen vier Jahren. 100 geteilt durch 312 macht einen Stundenlohn von 32 Cent &ndash; ein wirklich mieser Schnitt!</p>
<p>Aus der Traum von der ersten Millionen! Aber ich sollte sofort einen Betriebsrat gr&#252;nden und mich zwingen mich besser zu bezahlen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.danielflorian.de/2008/04/10/wie-ich-beinahe-internet-millionar-wurde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
