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	<title>Daniel Florian &#187; Eigene Veröffentlichungen</title>
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	<description>Politik - Medien - Wissenschaft</description>
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		<title>Eine neue Diplomatie</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 08:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Diplomacy]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Staat ist aus der internationalen Politik nicht wegzudenken. Aber im 21. Jahrhundert misst sich der Erfolg eines Staates in der Außenpolitik nicht mehr an der Zahl seiner Soldaten oder am Anteil der Staatsquote am BIP. Deswegen braucht die BRD eine Public-Diplomacy-Stiftung, in der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam an der Lösung internationaler Fragen arbeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2011/04/16/eine-neue-diplomatie/" title="Permanent link to Eine neue Diplomatie"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2011/04/110416_vision.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Eine neue Diplomatie" /></a>
</p><p>&#8220;Die Zeit der Nationalstaaten geht ihrem Ende entgegen&#8221;, <a target="blank" href="http://www.theeuropean.de/daniel-florian/6309-neue-diplomatie">behauptete</a> Parag Khanna, Direktor der &#8220;Global Governance Initiative&#8221; an der New America Foundation, vor kurzem auf <em>The European</em>. Khanna zufolge umfasst der Auswärtige Dienst der Vereinigten Staaten ungefähr 5.000 Angestellte – weniger als die Besatzung eines einzigen Flugzeugträgers! Was kann Diplomatie unter diesen Bedingungen überhaupt leisten? Und was sollte sie leisten?</p>
<p>[aartikel]3827008980:right[/aartikel] Zunächst einmal: der Staat ist aus der internationalen Politik nicht wegzudenken. Wer sollte ihn auch ersetzen? Unternehmen wie Ikea, Facebook oder BMW prägen zwar das Bild, das wir von anderen Ländern haben, aber viele Firmen fühlen sich nicht gerade wohl dabei, als &#8220;Botschafter&#8221; ihres Ursprungslands wahrgenommen zu werden. Die dänische Molkereikette Arla Foods  verzeichnete 2005 Verluste von 1,3 Millionen Euro pro Tag als Folge des Boykotts dänischer Produkte wegen der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen. Und britische Traditionsunternehmen wie Bentley oder Burberry waren &#8220;not amused&#8221; als Großbritannien unter Premierminister Tony Blair plötzlich zu &#8220;Cool Britannia&#8221; wurde.</p>
<p> Im 21. Jahrhundert misst sich der Erfolg eines Staates in der internationalen Politik jedoch nicht mehr an der Zahl seiner Soldaten oder am Anteil der Staatsquote am BIP. In der Zeitschrift <em>Foreign Affairs</em> <a target="blank" href="http://www.foreignaffairs.com/articles/63722/anne-marie-slaughter/americas-edge">beschreibt</a> die Politikwissenschaftlerin und ehemalige Leiterin des Planungsstabes des US-Außenministeriums Anne-Marie Slaughter, wie die globale Vernetzung sich auf die Politik auswirkt: &#8220;Die zunehmend vernetzte Welt des 21. Jahrhunderts existiert über dem Staat, unter dem Staat und zwischen dem Staat. In dieser Welt ist der Staat mit den meisten Verbindungen der zentrale Akteur, der die globale Agenda bestimmen und Innovationen und nachhaltiges Wachstum anstoßen kann.&#8221; </p>
<p>Was bedeutet das für die Diplomatie? Die gegenwärtigen Bedrohungen &#8211; fragile Staaten, Klimawandel, Hunger &#8211; können nicht durch Gipfeldiplomatie allein gelöst werden. Sie erfordern das verantwortungsvolle Handeln von Hunderten von Staaten, Tausenden von Unternehmen und Millionen von Bürgern. Die neue Diplomatie wird nicht mehr allein Sache der Diplomaten sein, sondern zusammen mit Bürgern, NGOs, Unternehmen und Religionsgemeinschaften entwickelt werden.</p>
<p>Um öffentliche und private Interessen in einer effektiven Public Diplomacy zu verbinden, sollte die Bundesregierung eine Public-Diplomacy-Stiftung in Form eines Public-Private-Partnership gründen. Die Stiftung müsste eine fördernde Stiftung sein, bei der sich jeder &#8211; Behörden, NGOs, Schulen oder Einzelpersonen &#8211; mit seinen Vorschlägen für Public-Diplomacy-Projekte bewerben könnte. Solch ein Projekt könnte etwa ein gemeinsames Schulbuch mit einem anderen Land sein, ein Film über Migranten und Diaspora-Gemeinden oder eine wissenschaftliche Konferenz.</p>
<p>Ein gemeinsamer Ausschuss aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft würde die Einreichungen bewerten und die Projekte auswählen, die gefördert werden sollen. Dabei sollten insbesondere die Projekte finanziert werden, die später als eigenfinanzierte Organisationen weiterbestehen können: &#8220;Anstatt sich wie ein Bankmanager zu verhalten &#8211; mit einem großen Portfolio, wenig Mut zum Risiko und einem Streben nach kleinen, aber kontinuierlichen Renditen &#8211; ähnelt die neue Public Diplomacy eher einem Venture-Kapitalgeber mit einem kleinen Portfolio, der Bereitschaft zum Risiko und dem Streben nach einer grundlegenden Transformation&#8221;, schreiben die beiden Blogger und Berater Alex Evans und David Stevens (<a target="blank" href="http://www.chathamhouse.org.uk/files/16713_r0610_stevens_evans.pdf">PDF</a>). </p>
<p>Neben der Projektförderung sollte die Stiftung in drei weiteren Bereichen tätig sein: in der Evaluation ihrer Programme und der Förderung von Forschung über Public Diplomacy, in der Aus- und Weiterbildung der geförderten Personen und vielleicht auch von Diplomaten und Entwicklungshelfern (dies könnte auch eine zusätzliche Quelle für Einnahmen der Stiftung sein) und in der Entwicklung einer deutschen Public-Diplomacy-Strategie in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt.</p>
<p>Solch eine Public-Diplomacy-Stiftung wäre mehr als nur eine gute Idee: sie würde die Art und Weise, wie Diplomatie in Deutschland betrieben wird grundlegend transformieren. Sie würde das Auswärtige Amt öffnen, die Verantwortung der deutschen Wirtschaft in der Außenpolitik stärken und der Zivilgesellschaft eine Stimme in der Welt geben. Wir alle sind verantwortlich für die Lösung globaler Probleme wie Klimawandel, Naturkatastrophen und Hungersnöten. Eine Public-Diplomacy-Stiftung würde uns ein Instrument zur Lösung dieser Probleme geben.</p>
<p>Eine leicht gekürzte Version dieses Textes ist am 15. April auf <em>The European</em> <a target="blank" href="http://www.theeuropean.de/daniel-florian/6309-neue-diplomatie">erschienen</a>.</p>
<p><strong>Update (8. Juni 2011):</strong> Jörg Wolf (<a target="blank" href="http://www.atlantic-community.org/">atlantic-community.org</a>) hat Parag Khannas Angaben wonach der Auswärtige Dienst der USA nur lediglich 5.000 Angestellte umfasst einem Fact-Check unterzgen und kommt zu einem anderen Ergebnis:</p>
<blockquote><p>So wenige Angestellte? Das wären ja <a target="blank" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/AAmt/AuswDienst/Mitarbeiter_node.html">weniger als im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik</a>:</p>
<p>&#8220;Das Stammpersonal des Auswärtigen Dienstes [von Deutschland] wird auf gegenwärtig etwa 6.900 Stellen geführt.&#8221; Dazu kommen dann noch &#8220;ca. 5.500 Beschäftigte deutscher oder fremder Staatsangehörigkeit, die vor Ort eingestellt werden (Ortskräfte) und ca. 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von anderen Ressorts der Bundesregierung, den Bundesländern, der Wirtschaft und anderen Institutionen vorübergehend in den Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts abgeordnet sind.&#8221;</p>
<p>Das State Department selber gibt an, mehr als 11.000 Angestellte zu haben (<a target="blank" href="http://www.state.gov/documents/organization/46839.pdf">PDF</a>, S. 8):</p>
<p>&#8220;The Civil Service is made up of over 9,000 employees mostly in Washington, DC, who provide expertise, support, and continuity in accomplishing the mission of the Department. Some Civil Service employees are the domestic counterparts to consular officers abroad, issuing passports and assisting U.S. citizens at home and abroad.&#8221;</p>
<p>&#8220;In addition, more than 37,000 Foreign Service National employees, who are citizens of the country in which an embassy or other post is located, are a very valuable part of the State Department team overseas.&#8221;</p>
<p>Dass der diplomatische Dienst der USA nur aus einer verhältnismäßig kleinen Zahl von Menschen besteht wird allerdings öfters einmal kolportiert. <a target="blank" href="http://www.npr.org/blogs/therecord/2010/09/29/130212353/military-marching-bands">Hier heißt es zum Beispiel</a>: &#8220;He [Secretary Gates] has more military band musicians in the Defense Department than the State Department has Foreign Service officers.&#8221;</p>
<p>Gates selber <a target="blank" href="http://www.defense.gov/speeches/speech.aspx?speechid=1237">erwähnte</a> auch mal die Zahl von 6.600 Angestellten im &#8220;gesamten Auswärtigen Dienst&#8221;:</p>
<p>&#8220;The U.S. Agency for International Development twenty years ago was an independent agency with some 15,000 employees and deployed experts all over the world. It now has about 3,000 people and is basically a contracting agency. USIA was an independent agency that conducted strategic communication on a global scale before it was folded into the State Department. Today, the entire Foreign Service – 6,600 men and women – would not be enough to crew one air carrier strike group. The total foreign affairs budget is less than the DoD spends on health care.&#8221; </p>
<p>Ich vermute aber, dass die Zahl nur halbwegs stimmt, wenn man nur die hochrangigen Diplomaten im Auswärtigen Amt der Vereinigten Staaten zählt, aber dann würde der Vergleich mit dem Flugzeugträgern auch hinken, denn dort arbeiten ja auch nicht nur hochrangige Offiziere.</p>
<p>Unser AA hat 1.650 Mitarbeiter im &#8220;Höheren Dienst&#8221; . Auf gleicher Ebene haben die USA vielleicht dann 5.000-6.600 Angestellte, aber die Diplomatie wird von zehnmal mehr Leuten gestaltet, wenn man mal Foreign Service, Civil Service und Foreign Service National employees addiert. Also zehn Flugzeugträger.
</p></blockquote>
<p>Vielen Dank für die Richtigstellung!</p>
<p>Foto: UggBoy♥UggGirl, <a target="blank" href="http://www.flickr.com/photos/uggboy/4882342820/in/faves-24241587@N05/">Vision</a>, Lizenz: <a target="blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC BY 2.0</a></p>
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		<title>Is there a case for digital public affairs?</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2011/04/03/is-there-a-case-for-digital-public-affairs/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 19:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[English Texts]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Public Affairs]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[In an article for prnewsonline.com, Klas Roggenkamp (compuccino) and I argue that although digital public affairs is no substitute for traditional lobbying, it can nevertheless help to manage political and reputational risks. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2011/04/03/is-there-a-case-for-digital-public-affairs/" title="Permanent link to Is there a case for digital public affairs?"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2011/04/110403_digital-public-affairs.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Is there a case for digital public affairs?" /></a>
</p><p>For many PR professionals, the Internet is already an essential channel for reaching out to a broad public. But is that also true for public affairs? Traditionally, lobbying is associated with secrecy and mystery-mongering, but consumers and NGOs today increasingly demand transparency. </p>
<p>In an <a target="blank" href="http://www.prnewsonline.com/prinsiders/Is-There-a-Case-for-Digital-Public-Affairs-_14723.html">article for prnewsonline.com</a>, Klas Roggenkamp (compuccino) and I argue that although digital public affairs is no substitute for traditional lobbying, it can nevertheless help to manage political and reputational risks. The article is an excerpt of our much more extensive <a id="aptureLink_Tl0Goyx3C3" href="http://www.danielflorian.de/2011/01/09/neuerscheinung-digital-public-affairs/">book chapter on digital public affairs strategies</a>, published in 2010. </p>
<p>Foto: Rosaura Ochoa, <a id="aptureLink_H4GhWwRw2o" href="http://www.flickr.com/photos/rosauraochoa/3326772902/">Alto a la Violencia</a>, Lizenz: <a id="aptureLink_Yyiwg5OylY" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC BY 2.0</a></p>
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		<title>Im Interview: Public Diplomacy und Digital Public Affairs</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 15:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Public Diplomacy]]></category>
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		<category><![CDATA[Public Affairs]]></category>

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		<description><![CDATA[Im "pr magazin" findet sich diesen Monat ein Portrait meines Arbeitgebers dimap communications, in dem ich über Public Diplomacy und Digital Public Affairs spreche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2011/03/14/im-interview-public-diplomacy-und-digital-public-affairs/" title="Permanent link to Im Interview: Public Diplomacy und Digital Public Affairs"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2011/04/110314_pr-magazin.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Im Interview: Public Diplomacy und Digital Public Affairs" /></a>
</p><p>Im <em>pr magazin</em> findet sich diesen Monat ein Portrait meines Arbeitgebers dimap communications, das auch unsere <a href="http://www.danielflorian.de/category/public-diplomacy/">Public-Diplomacy</a>-Arbeit hervorhebt und die Herausforderungen, die das Internet für die Public-Affairs-Beratung bringt. Natürlich kommt die Sprache dabei auch auf <a href="http://www.danielflorian.de/2011/01/09/neuerscheinung-digital-public-affairs/">Digital-Public-Affairs</a>.</p>
<p>Den vollständigen Artikel könnt ihr auf der <a target="blank" href="http://www.dimap-communications.de/publikationen/detail/die-multikultidiplomaten">Webseite von dimap communications herunterladen</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Neuerscheinung: &#8220;Digital Public Affairs&#8221;</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2011/01/09/neuerscheinung-digital-public-affairs/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 09:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Public Affairs]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neuer Sammelband untersucht, wie sich Public Affairs und Lobbying durch das Internet verändern. Zusammen mit Klas Roggenkamp (compuccino) habe ich ebenfalls einen Grundlagenartikel zur Digital-Public-Affairs-Strategie beigetragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2011/01/09/neuerscheinung-digital-public-affairs/" title="Permanent link to Neuerscheinung: &#8220;Digital Public Affairs&#8221;"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2011/01/110109_iPad.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Neuerscheinung: &#8220;Digital Public Affairs&#8221;" /></a>
</p><p>Für viele Kommunikatoren gehört das Internet schon lange zum &#8220;Medienmix&#8221; wenn es um die Generierung von Aufmerksamkeit für das eigene Unternehmen geht. Aber gilt das auch für die Public Affairs? Lobbying wird oft mit heimlichen Hinterzimmergesprächen assoziert, aber Konsumenten und NGOs verlangen heute immer öfter nach Transparenz &#8211; auch in Bezug auf das Lobbying.</p>
<p>Ist &#8220;Digital Public Affairs&#8221; &#8211; die Erweiterung der Public-Affairs-Arbeit um Social-Media-Aktivitäten &#8211; also ein Zukunftsfeld der Interessenvertretung? Dieser Frage haben Klas Roggenkamp (<a id="aptureLink_VnRGrq6ZBP" href="http://compuccino.com/">compuccino GbR</a>) und ich uns in einem Artikel für den Sammelband &#8220;Digital Public Affairs&#8221; (Helios Media Publishing House 2010) gewidmet.</p>
<p>[aartikel]3942263092:right[/aartikel] In unserem Beitrag &#8220;Noise vs. Influence? Bausteine einer Digital-Public-Affairs-Strategie&#8221; stellen wir die vier Bausteine einer erfolgreichen Digital-Public-Affairs-Strategie (Sichtbarkeit, Reichweite, Wahrnehmung und Aktivierung) sowie die wichtigsten Tools und Instrumente vor. Außerdem beschreiben wir, wie sich die Rolle des Public-Affairs-Managers durch den Einsatz von sozialen Medien verändert und stellen drei völlig verschieden aufgebaute Digital-Public-Affairs-Konzepte vor (<a id="aptureLink_zQe3y0gAOA" href="http://www.udldigital.de/">UdL Digital</a> der E-Plus-Gruppe, das <a id="aptureLink_oG2UfyBo7o" href="http://www.collaboratory.de/">Collaboratory</a> von Google sowie das <a id="aptureLink_XoQtppdYoz" href="http://www.gov20.de/">Government 2.0 Netzwerk</a>). Eine echte Bewährungsprobe musste noch keins dieser Projekte bestehen, so unser Fazit, aber diese Beispiele zeigen bereits deutlich, dass Transparenz in absehbarer Zeit zu einem Leitmotiv in der Interessenvertretung werden wird und wie Digital Public Affairs die klassische Lobby-Arbeit sinnvoll ergänzen kann.</p>
<p>Neben Klas und mir schreiben in dem Band natürlich noch eine Viezahl weitere Autoren, darunter <a id="aptureLink_tOLNinUqCw" href="http://pamanager.blogspot.com/">Marco Althaus</a> (TH Wildau), <a id="aptureLink_gOiIIpuWfh" href="http://www.massenpublikum.de/blog/">Sachar Kriwoj</a> (E-Plus), <a id="aptureLink_Pido42LgW5" href="http://www.jens-spahn.de/">Jens Spahn</a> (Deutscher Bundestag) und Daniela Werner (BDI). Herausgegeben wird der Band von Gunnar Bender und Torben Werner.</p>
<p>Foto: Johan Larsson, <a id="aptureLink_r094QS6vTZ" href="http://www.flickr.com/photos/johanl/4818276266/">Flipboard</a>, Lizenz: <a id="aptureLink_CMnoX0D7ki" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC BY 2.0</a></p>
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		</item>
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		<title>Think Tanks: Die neuen Ratgeber der Macht</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2010/10/19/think-tanks-die-neuen-ratgeber-der-macht/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 18:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politikberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Think Tanks]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen Wochen und Monaten sind Think Tanks immer häufiger Gegenstand der öffentlichen Debatte gewesen, insbesondere Dank des Buches "Bertelsmann Republik Deutschland". Für das Fachmagazin politik &#038; kommunikation habe ich deswegen einen Artikel über aktuelle Trends der deutschen Think-Tank-Landschaft geschrieben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/10/19/think-tanks-die-neuen-ratgeber-der-macht/" title="Permanent link to Think Tanks: Die neuen Ratgeber der Macht"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/10/101019_politik-und-kommunikation.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Think Tanks: Die neuen Ratgeber der Macht" /></a>
</p><p>[aartikel]3593390973:right[/aartikel] In den vergangenen Wochen und Monaten sind Think Tanks immer häufiger Gegenstand der öffentlichen Debatte gewesen, insbesondere Dank des Buches &#8220;Bertelsmann Republik Deutschland&#8221;, über das auch das Think Tank Directory <a id="aptureLink_vEZs1JxRMt" href="../2010/08/14/bertelsmann-stiftung-wehrt-sich-gegen-vorwurfe/">berichtete</a>.</p>
<p>Für das Fachmagazin <a id="aptureLink_hunYV6tUji" href="http://politik-kommunikation.de/"><em>politik &amp; kommunikation</em></a> war das Anlass, einmal einen Blick auf die Think-Tank-Landschaft in Deutschland zu werfen. Auf zwei Seiten erzähle ich dabei, warum Bundespräsident Wulff Bellevue zu einer Denkfabrik machen will, was die politische Linke gegen die <a id="aptureLink_o7094u8CHN" href="../../directory/bst.shtml">Bertelsmann Stiftung</a> einzuwenden hat, wie die <a id="aptureLink_MdGp8mjIRu" href="../../directory/institut-solidarische-moderne.shtml">Initiative Solidarische Moderne</a> die Vorherrschaft des Liberalismus brechen will und warum Think Tanks inzwischen oft schon fast &#8220;Do-Tanks&#8221; sind.</p>
<p>Viel Spaß bei der Lektüre!</p>
<p><object id="doc_978066137680585" style="outline:none;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="600" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="doc_978066137680585" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="FlashVars" value="document_id=39346739&amp;access_key=key-2mwcekpq5y0lk03vwgm7&amp;page=1&amp;viewMode=list" /><param name="src" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="flashvars" value="document_id=39346739&amp;access_key=key-2mwcekpq5y0lk03vwgm7&amp;page=1&amp;viewMode=list" /><embed id="doc_978066137680585" style="outline:none;" type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="600" src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" flashvars="document_id=39346739&amp;access_key=key-2mwcekpq5y0lk03vwgm7&amp;page=1&amp;viewMode=list" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" bgcolor="#ffffff" wmode="opaque" name="doc_978066137680585"></embed></object></p>
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		<title>SWR-Talkshow über Think Tanks in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 09:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im SWR diskutierte ich mit Claus Leggewie und Martin Thunert über den Sinn und Unsinn von Denkfabriken. Moderiert wurde die Sendung von Burkhard Müller-Ulrich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/08/05/swr-talkshow-ueber-think-tanks-in-deutschland/" title="Permanent link to SWR-Talkshow über Think Tanks in Deutschland"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/08/100805_danielflorian.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for SWR-Talkshow über Think Tanks in Deutschland" /></a>
</p><p>Vor einigen Wochen lud mich der SWR zu einer Talksendung zum Thema Think Tanks ein. &#8220;Think Tanks kommen immer mehr in Mode&#8221;, so die Eingangsthese des Moderators <a id="aptureLink_GoggqZPVrn" href="http://www.mueller-ullrich.com/">Burkhard Müller-Ullrich</a>. &#8220;Aber haben Politiker und Parteien überhaupt ein Erkenntnisproblem oder  krankt es nicht viel öfter an der praktischen Umsetzung des Erkannten?&#8221;</p>
<p>Eine spannende Frage, zumal mir mit <a id="aptureLink_NWCwLaHFWK" href="http://www.hca.uni-heidelberg.de/ueberuns/thunert.html">Martin Thunert</a> und <a id="aptureLink_L7EMiHMtlQ" href="http://www.leggewie.de/">Claus Leggewie</a> zwei erfahrene Politikwissenschaftler und Politikberater gegenüber saßen (das heißt, Thunert saß in Heidelberg und Leggewie in Essen). Beeindruckt hat mich vor allen Dingen ein Satz von Martin Thunert, der Think Tanks in zwei Klassen unterschied: diejenigen Institute, die einen &#8220;politischen Klimawandel&#8221; wollen (im Think Tank Directory sind das die <a id="aptureLink_VLHfbDOZIh" href="../../directory/typen.html#advokatisch">advokatischen Denkfabriken</a>) und diejenigen Think Tanks, die eher &#8220;politische Ingenieursarbeit&#8221; leisten (<a id="aptureLink_eC0hQVXqF9" href="../../directory/typen.html#akademisch">&#8220;akademische Denkfabriken&#8221;</a>). Offen bleibt meiner Ansicht nach, ob die tatsächlich politische (im Sinne von <em>politics</em>, also dem Gewinnen von Mehrheiten) Arbeit bei Think Tanks oft nicht doch etwas zu kurz kommt.</p>
<p>Claus Leggewie, selbst erfahrener Politikberater, brachte die Idee ein, dass Think Tanks öfters in Szenarien denken, also nicht lediglich wissenschaftliche &#8220;Lösungen&#8221; für politische Fragen präsentieren sollten. Anhand der verschiedenen Szenarien könnten Politiker dann selber die unterschiedlichen Lösungsansätze miteinander vergleichen. Beratung heißt eben nicht immer nur Lösungen aufzeigen, sondern manchmal auch Wege weisen &#8230;</p>
<p>Die Sendung, die am 3. August 2010 um 17.05 im SWR Forum lief, kann auf der Webseite des SWR noch <a id="aptureLink_ykiWtxkIlC" href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/-/id=660214/nid=660214/did=6574928/1sj0860/index.html">gehört und heruntergeladen werden</a>. Außerdem ist sie über iTunes kostenlos erhältlich.</p>
<p>Foto: Daniel Florian, all rights reserved.</p>
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		<title>Wenn Präsidenten zwitschern</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2010/07/29/wenn-praesidenten-zwitschern/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Diplomacy]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Social-Media-Seiten wie Facebook, Twitter oder YouTube sind für viele Menschen heute selbstverständlich. Das Web 2.0 kann allerdings auch von Staaten und internationalen Institutionen als Instrument der politischen Kommunikation genutzt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/07/29/wenn-praesidenten-zwitschern/" title="Permanent link to Wenn Präsidenten zwitschern"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2011/05/100729_medvedev-obama.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Wenn Präsidenten zwitschern" /></a>
</p><p>Social-Media-Seiten wie Facebook, Twitter oder YouTube sind für viele Menschen heute selbstverständlich. Das Web 2.0 kann allerdings auch von Staaten und internationalen Institutionen als Instrument der politischen Kommunikation genutzt werden.</p>
<p>Zwischenstaatliche Gipfeltreffen wie die G8 oder die G20 spielen auch heute noch eine wichtige Rolle in der internationalen Politik. Aber daneben gewinnt auch &#8220;Public Diplomacy&#8221; – also der Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit – zunehmend an Bedeutung. Diplomaten finden sich immer häufiger in der Rolle von Moderatoren wieder, die Beziehungen zu Regierungen, Unternehmen, NGOs und einzelnen Bürgern pflegen, Diskussionen steuern und Allianzen schmieden. Public Diplomacy bezeichnet einen Paradigmenwechsel in der Diplomatie.</p>
<p>Die verschiedenen Stakeholder in die Politik einzubinden ist in der globalisierten Welt wichtiger denn je. Einer <a target="blank" href="http://www.dimap-communications.de/publikationen/detail/nicht-mehr-als-reine-imagepflege-0">Umfrage von dimap communications</a> zufolge verstehen bereits heute 34% aller Berliner Botschaften Public Diplomacy in erster Linie als &#8220;Community Building&#8221;. Zum Vergleich: 49% verstehen Public Diplomacy vor allen Dingen als &#8220;PR&#8221; und 12% als &#8220;Branding&#8221;.</p>
<p>In der &#8220;Digital Diplomacy&#8221; sind die Vereinigten Staaten eindeutig Vorreiter, und niemand zeigt das deutlicher als Barack Obama, der mehr als 4,5 Millionen Follower auf Twitter hat. Aber auch der als technikbegeistert bekannte russische Präsident Dimitri Medwedjew ist inzwischen unter die Twitterati gegangen (<a target="blank" href="http://twitter.com/#!/kremlinrussia_e">@kremlinrussia_e</a>) und zeigte der Welt in einem seiner ersten Tweets <a target="blank" href="http://twitter.com/#!/KremlinRussia_E/status/16961395340">Fotos von einem Ausflug ins Burger-Restaurant mit dem amerikanischen Präsidenten</a> (Disclaimer: die Präsidialverwaltung der russischen Föderation ist einer der Mandanten meines Arbeitgebers dimap communications).</p>
<p>Neben Twitter ist Facebook mit mehr als 500 Mio. aktiven Nutzern eine der wichtigsten Webplattformen der Welt. Eine Reihe von US-Botschaften nutzen die Seite bereits erfolgreich, um Kontakt zum Bürger aufzubauen. Alleine die US-Botschaft in Jakarta hat über 135.000 &#8220;Fans&#8221; auf Facebook. Das Geheimrezept der Botschaft ist <a target="blank" href="http://mashable.com/2010/05/17/state-department-social-media/">nach Angaben des Sprechers Tristram Perry</a>: &#8220;we make our Facebook fun. Jazz, technology, tourism – we have a fascinating history. There’s lots about it that people admire.&#8221;</p>
<p>Blogs sind gerade in Deutschland noch unterschätzt. Das musste auch einer der weltweit bekanntesten Außenpolitik-Blogger Steve Clemons <a target="blank" href="http://www.thewashingtonnote.com/archives/2009/02/ranking_the_fre/">erfahren</a>, als ein deutscher Diplomat ihm den Zugang zu einem Empfang mit dem damaligen deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier verweigerte, weil er &#8220;nur ein Blogger&#8221; sei. Journalisten wurden problemlos zugelassen. Aber trotzdem: auch Steve Clemons gibt zu, dass die Deutschen in letzter Zeit Fortschritte gemacht haben, auch wenn die <a target="blank" href="http://blogs.fco.gov.uk/roller/fcoblogs/page/all">bloggenden Botschafter der Briten</a> immer noch vorne liegen.</p>
<p>Die Machtgleichgewichte haben sich in der vernetzen Welt verschoben und die Bürger wollen stärker an der Politik beteiligt werden. Für den amerikanischen Politikwissenschafter Joseph S. Nye beruht &#8220;leadership&#8221; heute nicht mehr vornehmlich auf der Fähigkeit zu entscheiden, sondern auf Integration und Kollaboration: &#8220;In a networked world, leadership is more like being in the middle of the circle and attracting others than being ‘king of the mountain’ and issuing orders to subordinates down below&#8221;, <a target="blank" href="http://www.project-syndicate.org/commentary/nye68/English">schreibt Nye</a>. Nur im Dialog mit allen relevanten Stakeholdern kann ein ausreichender Resonanzboden erzeugt werden, um etwa schwierige politische Entscheidungen zum Schutz des Klimas oder zu anderen globalen Themen durchzusetzen.</p>
<p>Soziale Netzwerke sind deswegen ein wichtiger Teil von Public Diplomacy – nicht nur für große, sondern besonders auch für kleine Staaten. Im World Wide Web ist man schließlich nur einen Klick von den Großmächten der Welt entfernt.</p>
<p>Foto: © Russian Presidential Press and Information Office / Dieser Artikel wurde für die <a target="blank" href="http://www.dimap-communications.de/aktuelles/wenn-praesidenten-zwitschern">Webseite von dimap communications</a> geschrieben</p>
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		<title>Im Interview: Think Tanks in Deutschland</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2010/06/20/im-interview-think-tanks-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 14:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Think Tanks]]></category>

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		<description><![CDATA[Der österreichische Radiosender ORF hat mich für eine dreiteilige Serie über Think Tanks in Österreich, den USA und Deutschland interviewt. Neben mir kommen unter anderem auch Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Michael Borchard von der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Wort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/06/20/im-interview-think-tanks-in-deutschland/" title="Permanent link to Im Interview: Think Tanks in Deutschland"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/06/100620_philosophin.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Im Interview: Think Tanks in Deutschland" /></a>
</p><p>Der österreichische Rundfunk widmet sich in einer dreiteiligen Sendung ausgiebig dem Thema Think Tanks. Dabei komme auch ich mit einer Einschätzung der deutschen Think-Tank-Landschaft zu Wort. In dem Interview ging es auch um die stark steigende Zahl der Think Tanks, die darin begründet ist, dass die Kosten für die Gründung einer Denkfabrik gesunken sind &#8211; oft reichen ja ein kleines Büro, zwei, drei kluge Köpfe und eine Internetseite.</p>
<p>[aartikel]3832905472:right[/aartikel]  Neben mir wurde unter anderem auch Josef Braml, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und Autor der Studie &#8220;Think Tank vs. Denkfabriken&#8221; und der Leiter der Abteilung Politikberatung der Konrad-Adenauer-Stiftung Michel Borchard interviewt.</p>
<p>Hörproben der einzelnen Teile finden Sie auf der Webseite des ORF (<a id="aptureLink_b9sd5d3u4F" href="http://oe1.orf.at/programm/230427">Teil 1</a>, <a id="aptureLink_fJXOBrKNTT" href="http://oe1.orf.at/programm/230480">Teil 2</a>, <a id="aptureLink_xQvAPTviAU" href="http://oe1.orf.at/programm/230530">Teil 3</a>). Die ganze Sendung ist leider nur mit einer Download-Berechtigung zu hören, die auf der ORF-Seite <a id="aptureLink_x21zthpXJK" href="http://oe1.orf.at/nachhoeren">bestellt</a> werden kann.</p>
<p>Foto: <a id="aptureLink_GCTFq49bZi" href="http://www.flickr.com/photos/rs-foto/3713495402/">Eingangshalle des Bundeskanzleramts mit Skulptur &#8220;Die Philosophin&#8221; von Markus Lüpertz</a>, Ralf  Schulze, Lizenz: <a id="aptureLink_fYxWSQ9147" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC BY 2.0</a></p>
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		<title>Wir brauchen keine parteiische Wissenschaft</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2010/05/15/wir-brauchen-keine-parteiische-wissenschaft/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 09:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politikberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Think Tanks]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr "parteiische Wissenschaft" forderte der Berliner Ökonom und DIW-Abteilungsleiter Gert G. Wagner in der "Berliner Republik". In der aktuellen Ausgabe widerspreche ich seiner These: "parteiische Wissenschaft" riskiert die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft generell.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/05/15/wir-brauchen-keine-parteiische-wissenschaft/" title="Permanent link to Wir brauchen keine parteiische Wissenschaft"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/05/100915_parteiisch.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Wir brauchen keine parteiische Wissenschaft" /></a>
</p><p>Mehr &#8220;parteiische Wissenschaft&#8221; <a id="aptureLink_SHLrjTStF3" href="http://www.b-republik.de/archiv/ermunterung-zu-parteiischer-wissenschaft">forderte</a> der Berliner Wirtschaftswissenschaftler und DIW-Abteilungsleiter <a id="aptureLink_uOZSCPDWef" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gert%20G.%20Wagner">Gert G. Wagner</a> in der Zeitschrift <em>Berliner Republik</em> (1/2010). Weil die in Deutschland vorherrschende wissenschaftliche Politikberatung überwiegend öffentlich finanziert ist, gebe es einen Widerspruch zwischen dem, was die Politik von Beratung erwartet und dem, was Wissenschaft leisten kann:</p>
<blockquote><p>In der Praxis funktioniert das aber allzu oft nicht: Die Politik gibt  keine klaren Ziele vor und vermeintlich wertneutrale Wissenschaftler  werben – mehr oder weniger offen – für Ziele, die sie persönlich für  wichtig halten. Dadurch fühlt die Politik sich oft schlecht beraten, und  Wissenschaftler fühlen sich nicht ernst genommen.</p></blockquote>
<p>Eine &#8220;parteiische Wissenschaft&#8221; kann dieses Dilemma jedoch nicht überwinden, so meine <a id="aptureLink_OTcj1Fqwiw" href="http://www.b-republik.de/aktuelle-ausgabe/brauchen-wir-eine-parteische-politikberatung">Antwort</a> auf Wagner in der aktuellen Ausgabe der <em>Berliner Republik</em> (2/2010). Im Gegenteil: weltanschaulich geprägte Wissenschaft kann nicht mit dem akademischen Grundsatz vereint werden, vermeintliche Gewissheiten stets zu hinterfragen. Und sie riskiert die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft generell. In dem Artikel beschreibe ich außerdem, wie die Parteistiftungen ihren Einfluss im politischen und akademische Diskurs erhöhen und damit die Lücke zwischen &#8220;policy advice&#8221; und &#8220;political consulting&#8221; schließen können.</p>
<p>Lesen Sie <a id="aptureLink_VDr1AQNhlJ" href="http://www.b-republik.de/aktuelle-ausgabe/brauchen-wir-eine-parteische-politikberatung">hier</a> weiter, um den gesamten Artikel zu lesen.</p>
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		<title>Ohne Bürger gelingt die Globalisierung nicht</title>
		<link>http://www.danielflorian.de/2010/04/15/ohne-buerger-gelingt-die-globalisierung-nicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 10:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Public Diplomacy]]></category>
		<category><![CDATA[Außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit veröffentlicht meinen Kommentar zum Report "Reshaping EU-US Relations" des Think Tanks "Notre Europe". Darin spreche ich mich für eine Stärkung der europäischen Public Diplomacy aus, etwa durch einen Fonds, der innovative Public-Diplomacy-Projekte unterstützt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.danielflorian.de/2010/04/15/ohne-buerger-gelingt-die-globalisierung-nicht/" title="Permanent link to Ohne Bürger gelingt die Globalisierung nicht"><img class="post_image alignnone" src="http://www.danielflorian.de/wp-content/uploads/2010/04/100415_weltderbuerger.jpg" width="480" height="240" alt="Post image for Ohne Bürger gelingt die Globalisierung nicht" /></a>
</p><p>[aartikel]B00006LXGA:right[/aartikel]  In der <em>Zeit</em> (<a id="aptureLink_syoYHISYWx" href="http://www.zeit.divine.de/16/web/">16/2010</a>) erscheint heute ein Kommentar von mir zu einem Report des Think Tanks &#8220;Notre Europe&#8221;. In dem <a id="aptureLink_wTkkJTncfx" href="http://www.notre-europe.eu/en/axes/europe-and-world-governance/works/publication/reshaping-eu-us-relations-a-concept-paper/">Report</a> mit dem Titel &#8220;Reshaping EU-US Relations: A Concept Paper&#8221; argumentieren die Autoren &#8211; darunter Personen wie Romano Prodi, Guy Verhofstadt und Joschka Fischer &#8211; dass die Globalisierung ohne eine Neuausrichtung der europäisch-amerikanischen Beziehungen nicht gelingen kann. Beide Partner sollten deswegen mehr Souveranität teilen und den Multlateralismus stärken.</p>
<p>In meiner Antwort argumentiere ich, dass wir noch einen Schritt weitergehen müssen. Durch die Globalisierung hat sich die Struktur der Öffentlichkeit grundsätzlich gewandelt und neue Akteure wie Unternehmen und NGOs haben die Bühne betreten. Aber auch jeder einzelne Bürger beeinflusst heute durch seine internationalen Kontakte das Image seines Herkunftslandes. Daher solle die EU sich die &#8220;Weisheit der Massen&#8221; nutzbar machen, etwa durch einen europäischen Fonds, der innovative Public-Diplomacy-Projekte unterstützt.</p>
<p>Den kompletten Artikel können Sie in der aktuellen Ausgabe der <em>Zeit</em> lesen.</p>
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