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#USElection2016: Eine Nacht in Tweets

Foto: Gage Skidmore, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Mir fehlen noch die Worte für das, was diese Nacht in den Vereinigten Staaten passiert ist. Keine Analyse kann erklären, warum ein Mann Präsident der Vereinigten Staaten werden kann, der nachweislich lügt und alle Minderheiten des Landes sowie eine signifikante Zahl von Nachbarn und Partnerländern gegen sich aufgebracht hat.

Deswegen lasse ich einfach andere sprechen

Erste Reaktion: Unglaube. Dann: Schutzbedürftigkeit:

Wie erkläre ich das meinem Kind?

Der Versuch, das was geschehen ist zu rationalisieren. Alle Umfragen sahen doch Hillary Clinton vorne - wie konnten diese Leute alle falsch liegen?

Jack Shute trifft mit seiner Analyse den Nagel auf den Kopf. Ein fortgeschrittenes Eliten-Syndrom.

Ab ins Büro. Angekommen, sitzen Agenturmenschen vor ihrem Bildschirm und schauen CNN. Trump hat gerade die Mehrheit der Wahlmännerstimmen hinter sich gebracht und hält seine erste Rede als President-Elect.

Das ist Wahnsinn!

Vielleicht ist es doch nur ein genialer Medien-Hack von Jan Böhmermann? Varoufake auf Speed?

Nein, es stimmt: das White House ist nun offiziell

Zeitgleich spielen sich dramatische Szenen an der amerikanisch-kanadischen Grenze ab:

Die Wahlergebnisse einzelner Staaten mach deutlich, wie tief gespalten das Land ist:

In Deutschland erinnert Carsten Ovens daran, dass der 9. November ein besonderer Tag für uns Deutsche ist:

Angela Merkel gratuliert Donald Trump mit einem bemerkenswerten Statement:

Und Brigitte Zypries - eine gestandene Politikerin - sät etwas Hoffnung an einem ansonsten düsteren Tag:

Die ersten Experten orakeln, dass das Rennen anders ausgegangen wäre wenn nicht die unbeliebte Hillary Clinton gegen Trump angetreten wäre.

Jup. Trump hat die Wahl mit den Stimmen der weißen Wähler gewonnen.

Der alten weißen Wähler.

Zeit Online hatte vor der Wahl eine weltweite Umfrage durchgeführt, die zeigte, das beinahe 70% der Franzosen ebenfalls für Trump stimmen würden. Das wirft eine wichtige Frage auf:

Die Front National jedenfalls freut sich bereits über den Sieg von Trump und sieht sich in einer Linie mit dem Immobilien-Magnaten:

Und in Deutschland?

Das findet auch Steffen Meyer, der klugerweise darauf hinweist, dass das "politische Establishment" auch nur engagierte Bürger sind:

Am Ende bleibt nur noch Humor:

Make America great again!

Danke an Twitter für einen tollen Tag!

Foto: Gage Skidmore, Lizenz: CC BY-SA 2.0

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