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Neuerscheinung: “Digital Public Affairs”

Für viele Kommunikatoren gehört das Internet schon lange zum "Medienmix" wenn es um die Generierung von Aufmerksamkeit für das eigene Unternehmen geht. Aber gilt das auch für die Public Affairs? Lobbying wird oft mit heimlichen Hinterzimmergesprächen assoziert, aber Konsumenten und NGOs verlangen heute immer öfter nach Transparenz - auch in Bezug auf das Lobbying.

Ist "Digital Public Affairs" - die Erweiterung der Public-Affairs-Arbeit um Social-Media-Aktivitäten - also ein Zukunftsfeld der Interessenvertretung? Dieser Frage haben Klas Roggenkamp (compuccino GbR) und ich uns in einem Artikel für den Sammelband "Digital Public Affairs" (Helios Media Publishing House 2010) gewidmet.

[aartikel]3942263092:right[/aartikel] In unserem Beitrag "Noise vs. Influence? Bausteine einer Digital-Public-Affairs-Strategie" stellen wir die vier Bausteine einer erfolgreichen Digital-Public-Affairs-Strategie (Sichtbarkeit, Reichweite, Wahrnehmung und Aktivierung) sowie die wichtigsten Tools und Instrumente vor. Außerdem beschreiben wir, wie sich die Rolle des Public-Affairs-Managers durch den Einsatz von sozialen Medien verändert und stellen drei völlig verschieden aufgebaute Digital-Public-Affairs-Konzepte vor (UdL Digital der E-Plus-Gruppe, das Collaboratory von Google sowie das Government 2.0 Netzwerk). Eine echte Bewährungsprobe musste noch keins dieser Projekte bestehen, so unser Fazit, aber diese Beispiele zeigen bereits deutlich, dass Transparenz in absehbarer Zeit zu einem Leitmotiv in der Interessenvertretung werden wird und wie Digital Public Affairs die klassische Lobby-Arbeit sinnvoll ergänzen kann.

Neben Klas und mir schreiben in dem Band natürlich noch eine Viezahl weitere Autoren, darunter Marco Althaus (TH Wildau), Sachar Kriwoj (E-Plus), Jens Spahn (Deutscher Bundestag) und Daniela Werner (BDI). Herausgegeben wird der Band von Gunnar Bender und Torben Werner.

Foto: Johan Larsson, Flipboard, Lizenz: CC BY 2.0

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