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SPD und Grüne sollten fusionieren!

Ich stecke gerade mitten im Umzug, daher wird dieser Blogpost nicht lang werden. Aber zum SPD-Parteitag, der dieses Wochenende in Berlin stattfindet, ist die folgende Frage vielleicht das passende "food for thought":

Laut Forsa liegen Grünen und SPD inzwischen erstmals gleichauf. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden beide Parteien auf 24 Prozent kommen. Da stellt sich die Frage: Warum fusionieren SPD und Bündnis 90/Die Grünen nicht?

Ich weiß, in der SPD heißt es, Forsa-Chef Manfred Güllner rechne die SPD grundsätzlich schwach. Und tatsächlich: in anderen Umfragen liegen SPD und Grüne auch weiterhin bis zu 10 Prozent auseinander. Aber es geht mir nicht um die Zahlen, sondern um die symbolische Wirkung. Nur jetzt gibt es die Gelegenheit für beide Parteien, eine Fusion auf Augenhöhe zu arrangieren. Zu jedem anderen Zeitpunkt würde eine Fusion wie eine feindliche Übernahme aussehen.

Für ein Zusammengehen beider Parteien gibt es eine Reihe von guten Gründen: Viele Wähler wählen bei der Bundestagswahl sowieso beide Parteien; es gibt eigentlich keine großen inhatlichen Differenzen zwischen beiden Parteien - und wenn doch, dann sind die Unterschiede zwischen beiden Parteien kaum größer als die diejenigen zwischen den jeweiligen Parteiflügeln; und schließlich scheint es, als würde es auf mittlere Sicht nur dann eine sichere Regierungsoption für beide Parteien geben, wenn sie sich zusammentun.

Also: sollten SPD und Grüne fusionieren?

Discuss!

Foto: Bündnis 90/Die Grünen NRW, Der Koalitionsvertrag in zweifacher Ausführung, Lizenz: CC BY-SA 2.0

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