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Wie ich beinahe Internet-Millionär wurde

Google-Logo am Google Kirklandplex

Google-Logo im Google Kirklandplex. Foto: Danny Sullivan, via flickr.com

Als mein Vater mich diese Woche anrief und mir sagte "Du hast einen Scheck bekommen, von Google" war ich erst einmal total verwirrt. Aber dann kam die Erinnerung: als ich das Think Tank Directory gestartet habe, habe ich anfangs auch Google Ads eingefügt. Allerdings habe ich die Anzeigen sukzessive wieder entfernt, weil die Ergebnisse mir nicht gefallen haben. Für akademische Ghostwriter und gekaufte Master-Titel wollte ich nicht auch noch werben. Auf einigen Seiten waren allerdings immer noch Google Ads geschaltet, und so lief das Programm auch in den vergangenen Jahren weiter.

Und diese Woche kam dann endlich der erste Scheck über 100 Dollar. Juhuu, ich werde Internet-Millionär! – das war mein erster Gedanke. Ab und zu einen Artikel für meine Seite schreiben, irgendwo in einem Café, vor mir den Mac und die neue CD der Kooks auf dem iPod – das wäre ein Leben!

Aber 100 Dollar in vier Jahren? Das reicht nicht ...

Konservativ geschätzt habe ich etwa andertalb Stunden pro Woche an der Webseite gearbeitet, macht insgesamt 312 Stunden in den vergangenen vier Jahren. 100 geteilt durch 312 macht einen Stundenlohn von 32 Cent – ein wirklich mieser Schnitt!

Aus der Traum von der ersten Millionen! Aber ich sollte sofort einen Betriebsrat gründen und mich zwingen mich besser zu bezahlen!

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